CH303889A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH303889A
CH303889A CH303889DA CH303889A CH 303889 A CH303889 A CH 303889A CH 303889D A CH303889D A CH 303889DA CH 303889 A CH303889 A CH 303889A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chromium
dyes
releasing agent
dye
azo dye
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH303889A publication Critical patent/CH303889A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 301439.    Verfahren     zur    Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbatoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt,     -wenn    man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den folgenden     Formeln     
EMI0001.0007     
    entsprechen, chromabgebende Mittel derart  einwirken lässt, dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht, der je ein Molekül der zwei       Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chrom  atom komplex gebunden enthält.  



  Der neue chromhaltige Farbstoff bildet ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder schwach essigsau  rem Bade in braunen Tönen färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als  Ausgangsstoffe dienenden     Monoazofarbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden  hergestellt werden, indem man     diazotiertes          '?-Aminobenzol    -1-     carbonsäure    - 4 -     sulfonsäure-          methylamid    mit     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazo-          lon    und     diazotiertes        2-Amino-l-oxybenzol-4-          sulfonsäureamid    mit     2-Oxynaphthalin    jeweils  in alkalischem Medium kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa. 2     Mol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe verwendeten Farbstoffe ent-    haltendes Gemisch eine etwa ein Grammatom  Chrom enthaltende Menge eines chromabge  benden Mittels zu     verwenden.        und/oder    die       Chromierung    in schwach     saurem    bis alkali  schem     Mediiun        auszuführen.    Demzufolge sind  auch diejenigen Chromverbindungen, die in  alkalischem Medium beständig sind,

   für die       Durchführung    des Verfahrens besonders gut  geeignet, wie z. B. solche Chromverbindungen       aliphatischer        Oxycarbonsäuren    oder vorzugs  weise aromatischer     o-Oxycarbonsäuren,    welche  das Chrom in komplexer Bindung enthalten.  Die     Metallisierung    geschieht     mit    Vorteil in der  Wärme, offen oder unter Druck, z. B. bei  Siedetemperatur des Reaktionsgemisches, ge  gebenenfalls in Anwesenheit geeigneter Zu  sätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen organi  scher Säuren, von Basen, organischen Lösungs  mitteln oder     -weiteren    die Komplexbildung för  dernden Mitteln.  



  <I>Beispiel:</I>  20,8 Teile des Farbstoffes aus     diazotiertein          "'-Aminobenzol    -1-     carbonsäure    - 4 - sulfonsäure-           N-inethylamid    und     L-Plienyl-3-nietliyl-5-pyr-          azolon    und<B>17,1</B> Teile des Farbstoffes aus     di-          azotiertem        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure-          amid    und     ,

  ss-Naphthol    werden in 1000 Teilen  Wasser aufgeschlämmt und mit 190 Teilen  einer Lösung von     ehromsalicylsaur        em    Natrium  mit einem Chromgehalt von     2,61/o    versetzt.  Nach 24 Stunden Kochen am     Rüekflusskühler     ist die     Chromierung    beendet. Die erhaltene    Chromverbindung wird     durch        Natriumehlo-          ridzugabe    abgeschieden und     abfiltriert.  

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRLTCFI: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, da.ss man auf ein Gemisch der zwei<B>'</B> ono- azofarbstoffe, die den folgenden Formeln EMI0002.0025 entsprechen, chromabgebende Mittel derart einwirken lä-sst, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält.
    Der neue chromhaltige Farbstoff bildet, ein wasserlösliches Pulver; das Wolle aus schwaeli alkalischem, neutralem oder schwach essigsau rem Bade in braunen Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE l.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man pro Molekül der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge ehroinabgebendes Mittel verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspriieh, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rung in alkalischem Medium durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische o-Oxycarbonsäure in komplexer Bindung enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebendes Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH303889D 1951-07-18 1951-07-18 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303889A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH301439T 1951-07-18
CH303889T 1951-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303889A true CH303889A (de) 1954-12-15

Family

ID=25734331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303889D CH303889A (de) 1951-07-18 1951-07-18 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303889A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH303889A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH309787A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303890A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303888A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307206A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH307205A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH308439A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307210A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH307198A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303880A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307204A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH307207A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303534A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307209A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH305715A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH304274A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303530A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307194A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH287101A (de) Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.
CH305337A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303533A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303882A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH329258A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes
CH303544A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH311492A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.