CH304720A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes der Stilbenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes der Stilbenreihe.

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CH304720A
CH304720A CH304720DA CH304720A CH 304720 A CH304720 A CH 304720A CH 304720D A CH304720D A CH 304720DA CH 304720 A CH304720 A CH 304720A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines     Azofarbstoffes    der     Stilbenreihe.       Es wurde     gefunden,    dass man zu     einem     wertvollen     Azofarbstoff    der     Stilbenreihe    ge-    langt, wenn man eine     Tetrazoverbindung        des          Diamins    der Formel  
EMI0001.0010     
    beidseitig mit     8-Oxychinolin    kuppelt.  



  Der neue Farbstoff bildet ein braunes Pul  ver. Er löst sich in Wasser mit oranger Farbe  und färbt die     Cellulosefaser    nach dem     ein-          oder        zweibadigen        Nachkupferungsverfahren    in  echten,     rotstichigen    orangen Tönen. .  



  Das     Diamin    der obigen Formel wird zweck  mässig hergestellt, indem man 1     Mol        Cyanur-          chlorid    zuerst mit 2     112o1        4-Nitro-4'-aminostil-          ben-2,2'-disulfonsäure        und    hierauf mit 1     Mol          Aminobenzol    umsetzt und im so erhaltenen  Kondensationsprodukt die beiden     Nitrogrup-          pen    zu     Aminogruppen    reduziert.

   Die Kupp  lung der     Tetrazoverbindung    mit dem     8-Oxy-          ehinolin    findet     vorteilhaft    in alkalischem, z. B.       alkalihydroxyd-    oder     alkalicarbonatalkali-          schem,        Medium    statt.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer feinen Suspension von 9,2 Teilen       Cyanurchlorid    in wenig Wasser gibt man  unter gutem Rühren eine Lösung von 20 Tei  len 4-Nitro-4'-amino-1,1'-stilben-2,2'-disulfon-    säure und 10 Teilen     kristallisiertem    Natrium  acetat in 500 Teilen Wasser zu. Diese Lösung  soll einen     px-Wert    von höchstens 6,5 aufwei  sen. Durch Eiszugabe sorgt man dafür, dass  die. Reaktionstemperatur 5  nicht übersteigt.

    Nach 15 Minuten wird nochmals eine gleiche       Lösung    von 21 Teilen     4-Nitro-4'-amino-1,1'-          stilben-2,2'-disulfonsäure        und    10 Teilen kri  stallisiertem N     atriiunacetat    in 500 Teilen Was  ser     zugegeben    und immer     unter    gutem Rühren  die Reaktionstemperatur auf 40 bis 50  er  höht. Nach 3 Stunden steigert     man.die    Tem  peratur auf 60  und setzt 6 Teile     Anilin.    zu,  erhöht die Temperatur auf 80 bis 85  und hält       unter    Rühren 2     Stunden    bei dieser Tempera  tur.

   Das gebildete, tertiäre Kondensationspro  dukt geht auf Zusatz von Ammoniak bis zur  deutlich     alkalischen    Reaktion in     Lösung.    Man  lässt diese Lösung auf 60      abkühlen        und    redu  ziert die     Dinitro-    zur     Diaminoverbindung     durch Zugabe einer konzentrierten,     wässrigen     Lösung von 20 Teilen     Natriumhydrosulfid.     Dabei findet durch die Reaktion eine spontane           Temperatursteigerung    auf 70  statt.

   Man  hält unter     Rühren    3 Stunden bei dieser Tem  peratur.     Dann        kühlt    man das     Reaktionsgemisch     auf 20  und scheidet das gebildete     Diamino-          triazinderivat    durch Ansäuern ab und fil  triert.  



  45 Teile des so gewonnenen     Diaminotriazin-          derivates    werden als     Natriumsalz    in 500 Teilen  Wasser gelöst, mit 7 Teilen     Natriumnitrit    ver  setzt     und        unter    gutem     Rühren    zu einer Mi  schung von 25     Volumteilen    30 %     iger    Salz  säure, Wasser     und    Eis zulaufen gelassen.

   Nach  zweistündigem Rühren - wobei die Tem  peratur bis 15  steigen darf - wird zur Kupp  lung mit einer Lösung     von        8-0xychinolin    ver-    einigt, die wie folgt bereitet wurde: 15 Teile       8-Oxychinolin    werden in 300 Teilen Wasser  unter Zusatz von 12     Volumteilen    30 %     iger        Na-          tri-Lunhydroxydlösi-ing    und 30 Teilen     Natrium-          carbonat    gelöst. Die Kupplung wird bei 0   durchgeführt.

   Nach mehrstündigem Rühren  wird der gebildete Farbstoff in der Wärme  durch Zusatz von     Natriumchlorid    abgeschie  den,     abfiltriert        und        getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azofarb- stoffes der Stilbenreihe, dadurch gekennzeich net, dass man eine Tetrazoverbindung des Di aeins der Formel EMI0002.0036 beidseitig mit 8-Oxychinolin kuppelt. Der neue Farbstoff bildet ein braunes Pul ver.
    Er löst\ sich in Wasser mit oranger Farbe und färbt die Zellulosefaser nach dem ein- oder zweibadigen Nachkupferungsverfahren in echten, rotstichigen orangen Tönen. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kupplung in alkalischem Medium durchführt.
CH304720D 1952-12-17 1952-01-16 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes der Stilbenreihe. CH304720A (de)

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