CH307197A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH307197A
CH307197A CH307197DA CH307197A CH 307197 A CH307197 A CH 307197A CH 307197D A CH307197D A CH 307197DA CH 307197 A CH307197 A CH 307197A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chromium
dye
process according
complex
containing azo
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH307197A publication Critical patent/CH307197A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 303663.    <B>verfahren zur Herstellung eines</B>     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0006     
    chromabgebende Mittel derart einwirken lässt,  dass ein chromhaltiger     Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein  Chromatom komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein violettes  Pulver, das sich in Wasser mit violetter Farbe  löst und Wolle aus neutralem bis essigsaurem  Bade in     violettgrauen    Tönen von guter     Licht-          und    sehr guter Waschechtheit färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     6-Brom-          2-oxynaphthalins    mit nach an sich bekannten  Methoden, z. B. mittels Salzsäure und Na  triumnitrit, dianotiertem     2-Amino-l-oxyben-          zol-5-methylsulfon    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den chromabgeben  den Mitteln erfolgt, wie bereits erwähnt, in  der Weise, dass ein chromhaltiger Farbstoff  entsteht, der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle       an ein Atom Chrom komplex gebunden ent  hält. Demgemäss führt man die     Chromierung     zweckmässig mit solchen chromabgebenden  Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe Chromver  bindungen dieser Zusammensetzung     liefern.     Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein  Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber ein halbes Atom     Chrom.    zu  verwenden und/oder die     Chromierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen.

   Demzufolge sind auch diejenigen  Chromverbindungen, die in alkalischem Me  dium beständig sind, für die     Durchführung    des  Verfahrens besonders gut geeignet, wie z. B.  solche Chromverbindungen     aliphatischer        Oxy-          earbonsäuren    oder vorzugsweise aromatischer       o-Oxycarbonsäuren,    welche das Chrom in kom  plexer Bindung enthalten. Die     Chromierung     geschieht mit Vorteil in der Wärme, offen  oder unter Druck, z. B. bei Siedetemperatur  des Reaktionsgemisches, gegebenenfalls in An  wesenheit geeigneter Zusätze, z.

   B. in An  wesenheit von Salzen organischer Säuren, von  Basen, organischen Lösungsmitteln oder wei  teren die Komplexbildung     fördernden        Mitteln.       <I>Beispiel:</I>  18,7 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-5-methyl-          sulfon    werden unter Zusatz von 22 Teilen       30%iger        Salzsäure        in        400        Teilen        Wasser     suspendiert und bei 2-5  mit 25     Vohunteilen          4n-Natriumnitritlösung    dianotiert.

   Die durch  Zugabe von     Natriumearbonat    neutralisierte      Lösung der     Diazoverbindung    lässt man einlau  fen in eine mit Eis auf 0  gekühlte Lösung  aus 22,2 Teilen     6-Brom-2-oxynaphthalin,    4  Teilen     Natriumhydroxyd,    5,3 Teilen     Natrium-          carbonat    und 200 Teilen Wasser. Nach be  endeter Kupplung wird der völlig ausgeschie  dene Farbstoff     abfiltriert.     



  Der     abfiltrierte,    nicht getrocknete Farb  stoff     wird    in 1200 Teilen Wasser aufge  schlämmt und mit 120 Teilen einer Lösung  von     chromsalicylsaurem        Kalium/Natrium    mit       einem        Chromgehalt        von        2,6%        versetzt.        Das          Chromiergemisch    wird während etwa 5 Stun  den bei Siedetemperatur gehalten. Nach die  ser Zeit ist die     Chromierung    beendet. Der ge  bildete Chromkomplex wird durch Zugabe von       Natriumchlorid    vollständig abgeschieden und .

         abfiltriert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0023 chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein violettes Pulver, das sich in Wasser mit violetter Farbe löst und Wolle ans neutralem bis essig saurem Bade in violettgrauen Tönen von guter Licht- Lund sehr glzter Waschechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Chrom ent haltende Menge eines chromabgebenden Mit tels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rung in alkalischem Medium ausführt.. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische o-Oxycarbon- säure in komplexer Bindung enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthalten.
CH307197D 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH307197A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH303663T 1951-12-13
CH307197T 1951-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH307197A true CH307197A (de) 1955-05-15

Family

ID=25734668

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH307197D CH307197A (de) 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH307197A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH307197A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307195A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307206A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH307209A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303888A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303886A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303887A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300463A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307210A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303664A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300464A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH302541A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303530A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308439A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH302813A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300461A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303538A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307205A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303533A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307208A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH301655A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300462A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH305337A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300457A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307204A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.