CH333793A - Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes

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CH333793A
CH333793A CH333793DA CH333793A CH 333793 A CH333793 A CH 333793A CH 333793D A CH333793D A CH 333793DA CH 333793 A CH333793 A CH 333793A
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CH
Switzerland
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chromium
dye
atom
oxybenzene
releasing agent
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English (en)
Inventor
Willy Dr Widmer
Christian Dr Zickendraht
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 286500         Verfahren    zur     Herstellung    eines     Monoazofarbstoffes       Es wurde gefunden, dass man zu einem       wertvollen        Monoazofarbstoff    gelangt, wenn  man dianotiertes     4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol     in     alkalischem    Medium mit     3,4-Dimethyl-1-          (,xv1)

  enzol    vereinigt und den erhaltenen     Pärb-          sioff    zusammen mit dem Farbstoff der     Zu-          s <  < mniensetzun-(r     
EMI0001.0014     
         itiit        chromabgebenden    Mitteln derart behan  delt,     dass    ein chromhaltiger     Azofarbstoff    ent  steht, der je ein Molekül der zwei     Ausgangs-          wonoazofarbstoffe    an ein Chromatom kom  plex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff löst. sich in Wasser  Und färbt. Wolle aus schwach alkalischem,       neutralem    oder schwach essigsaurem Bade in       braunen    Tönen von guter Licht= und Wasch  echtheit.  



  Die Dianotierung des     4-Nitro-2-amino-l-          oxy        benzols    kann nach üblichen an sich     be-          hannten    Methoden, z. B. mit Hilfe von Mine  ralsäure, insbesondere Salzsäure und     Natrium-          nitrit,    durchgeführt werden. Die Kupplung       ,vird    in alkalischem, beispielsweise     alkalicar-          bonat-    oder     alkalihydroxvdalkalischem    Mittel,    mit Vorteil unter Zusatz von     1-naphthalin-          sulfonsaurem    Natrium, vorgenommen.  



  Bei der     Chromierung    empfiehlt es sich.  auf ein Gemisch, bestehend aus etwa einem       Mol    des so erhaltenen Farbstoffes und etwa  einem     Mol    des Farbstoffes aus dianotiertem       4-Nitro-6    -chlor - 2 -     amino    -1-     oxyb        enzol    und     4-          Acetylamino-l-oxybenzol    eine etwa ein Gramm  atom Chrom enthaltende Menge eines chrom  abgebenden Mittels zu verwenden und/oder  die     Chromierung    in schwach saurem bis alkali  schem Mittel auszuführen.

   Es sind zum Bei  spiel als chromabgebende Mittel für die Durch  führung des Verfahrens besonders gut geeig  net komplexe Chromverbindungen     -aliphati-          scher    oder aromatischer     o-Oxycarbonsäuren,     welche das Chrom in komplexer Bindung ent  halten und in alkalischem Medium beständig  sind. Als Beispiele aromatischer     Oxycarbon-          säuren    können u. a. diejenigen der     Benzol-          reihe    wie die 4-, 5- oder     6-Methyl-l-oxybenzol-          2-carbonsäure    und vor allem die     Salicylsäure     selbst genannt werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe in die  komplexen Chromverbindungen geschieht mit  Vorteil in der Wärme; offen oder unter Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsgemi  sches, gegebenenfalls in Anwesenheit geeigne  ter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen  organischer Säuren, von Basen, organischen  Lösungsmitteln oder weiteren die Komplex  bildung fördernden Mitteln.

        <I>Beispiel</I>  3,1 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotiertem        4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und       3,4-Dirriethyl-1.-oxybenzol    und 3,61 Teile Na  triumsalz des Farbstoffes aus     diazotiertein          4-l'#Titro-6-chlor-2-amino-l-oxybenzol    und     4-Ace-          i:ylamino-l-oxybenzol,    beide Farbstoffe in  Form einer feuchten Paste (Filterkuchen),  werden in 300 Teilen Wasser verrührt und  mit 25 Teilen einer Lösung von     chromsalicyl-          saurem        Natrium-Kalium    mit einem Chrom  gehalt von 2,6 % versetzt.  



  Das     Canze    wird drei Stunden unter Rück  flusskühlung gekocht. Nach dieser Zeit ist die       Metallisierung    beendet. Der gebildete Komplex  kann durch Ansäuern mit Essigsäure oder  durch Zugabe von     Natriumehlorid        abgesehie-          den    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Monoazo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiertes 4-Nitro-2-amino-1.-oxybenzol in al kalischem Medium mit 3,4-Dimethyl-l-oxyben- zol vereinigt und den erhaltenen Farbstoff zusammen mit dem Farbstoff der Zusammen setzung EMI0002.0023 finit chromabgebenden Mitteln derart, behan delt, dass ein ehroinhaltiger Azofarbstoff ent steht,
    der je ein 1Iolekül der zwei Ausgangs- nionoazofarbstoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff löst sich in Wasser und färbt Wolle aus schwach alkalischem, neu tralem oder sehwaeh essigsaurem Bade in braunen Tönen von guter Licht- und Waseh- eehtheit. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül, der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono- azofa.rbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Alenge ehromabgebender Mittel verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspr ueli, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rune in alkalischem Medium. durehführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als ehrom.- abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische Oxyeai@bonsäui@e in komplexer Bindung enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salie\-lsäure in. komplexer Bin- dung enthält.
CH333793D 1948-03-18 1954-09-01 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes CH333793A (de)

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US15746A US2567719A (en) 1948-03-18 1948-03-18 Suspension of vinyl chloride polymer in polymerizable liquid
CH333793T 1954-09-01

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