CH123648A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123648A
CH123648A CH123648DA CH123648A CH 123648 A CH123648 A CH 123648A CH 123648D A CH123648D A CH 123648DA CH 123648 A CH123648 A CH 123648A
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diazo salt
salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden,     dass    man ein gut       haltbare;        Diazosalzpräparat    für Färberei  und     Druekerei    erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     o-Chloranilin    mit 1.

       5-          Niiplitalindisulfosäure    reagieren lässt, wobei  die     hlenga    der vorhandenen freien -Mineral  saure und freien     Arylsulfonsäure    eine solche  ist, dass das saure     1.5-Naphtalindisulfonat     des     diazotierten        o-Chloranilins    von der  Formel:  
EMI0001.0016     
    von zum     Beispiel        ??    %     Chloranilinbase    er  halten wird.  



  Man kann zum Beispiel die, wie üblich,       licrgestellte,    nur einen mässigen     Überschuss     an freier     11Tineralsäure    enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     o-Chloranilin        finit     freier     1.5-Naphtalindisulfosäure    oder eine  stark mineralsaure     Diazosa.lzlösung    von     o-          Chloranilin    mit einem 1.     5-naphtalindisulfo-          sauren    Metallsalz umsetzen.

   Das so erhaltene       Produkt    bildet nach dem     Abfiltrieren    und  Trocknen ein rötliches Pulver, dessen wäs-         serige    Lösung sauer reagiert, derart,     class    die  freie     Sulfogruppe    mit Normalnatronlauge       titriert    werden kann. Das saure     Dia7onium-          disulfonat    wird zweckmässig mit geeigneten,  die Ausfärbungen, die Löslichkeit und die  Haltbarkeit günstig beeinflussenden Zusät  zen und     Färbereihilfsmitteln,    wie z. B.

   Alu  miniumsulfat oder     Alaun,        arylsulfonsauren          ?4    Metallsalzen und dergleichen, noch auf  einen handelsüblichen     Diazogehalt    einge  stellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen; in denen  nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates    eine  neutrale Lösung     erwünscht    ist, dem     trok-          kenen        Diazosalz    die seiner     Azidität    entspre  chende Menge eines geeigneten trockenen Al  kalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Calciumhy-          droxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat.     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 128 Teilen     o-Chloranilin    in üb  licher Weise hergestellte konzentrierte Lö-           sung    des     Diazochlorids    wird mit einer     lion-          zentrierten    Lösung von 317 Teilen 1 .     5-Na-          pht@tliiidisulfosäure,        Mol.        Gew.    288, bis zur  völligen Umsetzung verrührt;

   dann     wird        ab-          filiriert    und das     Diazosalz    bei mässiger     Tem-          penitur    getrocknet und unter     Umständen          durch    Vermischen mit geeigneten     Färberei-          hilfsstoffen    und     Alkalien    in     handelsfertige     Form gebracht.

Claims (1)

  1. EMI0002.0021 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> Diazo salzpräparates <SEP> für <SEP> Färberei <SEP> und <SEP> Druckerei, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <SEP> mine ralsaures <SEP> Diazosalz <SEP> von <SEP> o-Chloranilin <SEP> mit <tb> 1.5-N'aplitalindisiilfosäure <SEP> reagieren <SEP> lässt, <tb> wobei <SEP> die <SEP> Menge <SEP> der <SEP> vorhandenen <SEP> freien <SEP> 1Vli neralsäure <SEP> und <SEP> freien <SEP> Arylsulfosäure <SEP> eine <tb> solche <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> (las <SEP> saure <SEP> 1.5-Naplit,tlin disulfonat <SEP> des <SEP> diazotierten <SEP> o-Chloranilins <SEP> von <tb> der <SEP> Formel: EMI0002.0022 ei-lnillen wird.
    Das erhaltene Produkt bildet nach deni Abfiltrieren und Trocknen ein rötliches Pul ver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert, cle nirt, dass die freie Sulfogruppe mit Nor- nialnatronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man clean durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen rärberei-. hilfsstoff zusetzt. \_'. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass inan dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. :3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeiclinet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zu-getzt. EMI0002.0051 4. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadureli <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentansprueli <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> ein <SEP> arylsulfon saures <SEP> Metallsalz <SEP> zusetzt. <tb> @i.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> i11,-in <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Piitentansprucli <SEP> angegebene <SEP> Real@tion <tb> hergestellten <SEP> Dia.zosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi ditä,t <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> eines <SEP> trok kenen <SEP> Alkalis <SEP> zusetzt. <tb> (i. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gelzennzeielinel:, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentansprueli <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazoalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi clitä.t:
    <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Magnesia <SEP> zu setzt. <tb> 7. <SEP> \'erfahren <SEP> nach <SEP> Palent < inspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> kurgestellten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi clilftentsprechende <SEP> Menge <SEP> Zinkoxyd <SEP> zu setzt. <tb> S. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> I'at;
    entansprucli, <SEP> dadurch <tb> gekennzcichnel, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> dur@üh <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Caleiumhy droxy <SEP> d <SEP> zusetzt. <tb> 9. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> (lass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentansprueli <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> I)iazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Alkalikarbo mit <SEP> zli":
    #etzt. <tb> 10. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Piitentansprucb, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentansprueli <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Alkalibikar bonat <SEP> zusetzt.
CH123648D 1925-01-19 1926-01-18 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123648A (de)

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