CH123674A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123674A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei  und Druckerei erhält,     wenn    man ein mineral  saures     Diazosalz    von     6-Chlor-2-amino-l-to-          luol    mit 1.     5-Naphtalindisulfosäure    reagie  ren lässt, wobei die Menge der vorhan  denen freien Mineralsäure und- freien     Aryl-          sulfonsäure    eine solche ist, dass das saure 1.

       5-          Naphtalindisulfonat    des     diazotierten        6-Chlor-          2-amino-l-toluols    von der Formel:  
EMI0001.0016     
    von zum Beispiel 27  /o     Chlortoluidinbase    er  halten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier Mineralsäure     enthaltende    mineral  saure     Dia.zosalzlösung    von     6-Chlor-2-amino-l-          toluol    mit freier  1.     5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosalzlösung     von     6-Chlor-2-amino-l-toluol    mit einem 1 .     5-          naphtalindisulfosauren    Metallsalz umsetzen.

      Das so erhaltene Produkt bildet nach dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein weisses, am  Licht und beim     Lagern;    sich bräunendes Pul  ver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert,  derart, dass die freie     Sulfogruppe    mit     Nor-          mal-Natronlauge        titriert        werden    kann.

   Das  saure     Diazoniumdisulfonat    wird zweckmässig  mit geeigneten, die Ausfärbungen, die Lös  lichkeit und die Haltbarkeit günstig beein  flussenden     Zusätzen    und     Färbereihilfsmit-          teln,    wie zum Beispiel Aluminiumsulfat oder  Alaun,     arylsulfonsauren    Metallsalzen und  dergleichen noch auf einen handelsüblichen       Diazogehalt    eingestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in  denen nach dem Lösen des     Dia.zosalzpräpa-          rates    eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.

             Beispiel:     Eine aus 142 Teilen     6-Chlor-2-amino-l-          toluol    in üblicher Weise hergestellte kon  zentrierte Lösung des     Diazochlorids    wird  mit einer konzentrierten Lösung von 317 Tei  len     1.5-Naphtalindisulfosäure,        Mol.-Gew.     288, bis zur völligen Umsetzung verrührt;  dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz        bei     mässiger Temperatur getrocknet und unter  Umständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mine ralsaures Diazosalz von 6-Chlor-2-amin.o-1- toluol mit 1. 5-Na.phtalindisulfosäure reagie ren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Arylsulfon- säure eine solche ist, dass das saure 1 .
    5- Naphtalinidisulfonat des dia.zotierten 6-Chlor- 2-amino-l-toluols von der Formel: EMI0002.0024 erhalten wird. Das so erhalteneProduktbildet na-eh dem Abfiltrieren und Trocknen ein weisses, am Licht und beim Lagern sich bräunendes Pulver, dessen wässerige Lösung sauer rea giert derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man .dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosa.lz Alaun zusetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosa.lz ein arylsulfon- saures Metallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alk.alibikarbo- nat zusetzt.
CH123674D 1925-01-19 1926-01-18 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123674A (de)

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