CH123676A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123676A
CH123676A CH123676DA CH123676A CH 123676 A CH123676 A CH 123676A CH 123676D A CH123676D A CH 123676DA CH 123676 A CH123676 A CH 123676A
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diazo salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei     und    Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineralsau  res     Diazosalz    von     3-Nitro-4-amino-l-anisol     mit     1.5-Naphtalindisulfosäurereagieren    lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freien Mi  neralsäure und freien     Arylsulfonsäure    eine  solche ist,

   dass das saure     1.5-Naphtalindisul-          fonat    des     diazotierten        3-Nitro-4-amino-l-ani-          sols    von der Formel:  
EMI0001.0014     
    von zum Beispiel 33 %     Nitroaminoanisolbase     erhalten wird.  



       Man    kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier     Mineralsäure    enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     3-Nitro-4-amino-          1-anisol    mit freier 1     .5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosalzlösung       von     3-Nitro-4-amino-l-anisol    mit einem     1.5-          naphtalindisulfosauren    Metallsalz umsetzen.

    Das erhaltene Produkt bildet nach dem Ab  filtrieren und Trocknen ein fast weisses Pul  ver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert,  derart, dass die freie     Sulfogruppe    mit     Normal-          Natronlauge        titriert    werden kann.

   Das saure       Diazoniumdisulfonat    wird zweckmässig mit  geeigneten, die Ausfärbungen, die Löslichkeit  und die Haltbarkeit günstig beeinflussenden  Zusätzen und     Färbereibilfsmitteln,    wie zum  Beispiel Aluminiumsulfat oder Alaun,     aryl-          sulfonsauren        Metallsalzen-    und dergleichen  noch auf einen handelsüblichen     Diazogehalt     eingestellt.  



  Auch     kann    in denjenigen Fällen, in denen  nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates    eine  neutrale Lösung erwünscht ist,, dem trocke  nen     Diazosalz    die seiner     Azidität    entspre  chende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Kalzium-          hydrogyd,        Alkalikarboiiat    oder     Bikarbonat     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen      unter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 168 Teilen     3-Nitro-4-amino-l-          anisol    in üblicher Weise hergestellte konzen  trierte Lösung des     Diazochlorides    wird mit  einer konzentrierten Lösung von<B>317</B> Teilen       1.5-Naphtalindisulfosäure,        Molekulargewicht     288, bis zur völligen Umsetzung verrührt;  dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei  mässiger Temperatur getrocknet und unter  Umständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. <B>PATEN</B> TANSPRUCFI Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mine ralsaures Diazosalz von 3-Nitro-4-ainino-l- anisol mit 1.5-Naphtalindisulfosäure reagie ren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Arylsulfonsäure eine solche ist,
    dass das saure 1.5-Naphtalin- disulfonat des diazotierten 3-Nitro-4-amino-l- anisols von der Formel EMI0002.0022 erhalten wird. Das erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein fast weisses Pulver, dessen wässerige Lösung sauer rea giert derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färbereihilfs- stoff zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfonsau- res Metallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität ensprechende Menge Kalziumhydro- xyd zusetzt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- bonat zusetzt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalibikar- nat zusetzt.
CH123676D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123676A (de)

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