CH123658A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123658A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für     Färberei    und     Druckerei.       Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     3-Nitro-4-amino-l-toluol     mit 1.     5-Naphtalindistilfosäure    reagieren lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freie  Mineralsäure und freien     Arylsulfonsäure     eine solche ist, dass das saure 1.

       5-Naphta.lin-          disulfonat    des     diazotierten        3-Nitro-4-amino-          1-toluols    von der Formel:  
EMI0001.0014     
    von zum Beispiel 30 %     Nitroaminotoluol-          ba.se    erhalten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     3-Nitro-4-amino-          1-toluol    mit freier     1.5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosalzlösung     von     3-Nitro-4-.amino-l-toluol    mit einem 1. 5  naphtalindisulfosauren Metallsalz umsetzen.  



       Das    so erhaltene Produkt bildet nach dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein grünes, am    Licht sich bräunendes Pulver, dessen wäs  serige Lösung sauer reagiert, derart, dass die  freie     Sulfogruppe    mit     Norm.al-Natronlauge          titriert    werden kann.

   Das saure     Dia.zonium-          disulfonat        wird    zweckmässig mit geeigneten,  die Ausfärbungen, die Löslichkeit und die  Haltbarkeit günstig beeinflussenden Zusät  zen und     Färbereihilfsmitteln,    wie zum Bei  spiel Aluminiumsulfat oder Alaun,     arylsul-          fonsauren    Metallsalzen und dergleichen noch  auf einen handelsüblichen     Diazogehalt    ein  gestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in de  nen nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates     eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat,     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 152 Teilen     3-Nitro-4-amino-l-          toluol    in üblicher Weise hergestellte konzen-           trierte    Lösung des     Diazochlorids    wird mit  einer konzentrierten Lösung von 317 Tei  len     1.5-Naphialindisulfosäure,        Mol.-Gew.     288, bis zur völligen Umsetzung verrührt;  dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei  mässiger Temperatur getrocknet und unter  Umständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, da.ss man ein mine ralsaures Dia.zosalz von 3-Nitro-4-,a,mino-l- toluol mit 1.5-Na.phtalindisulfosäure reagie ren lä.sst, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Arylsulfon- säure eine solche ist, dass das saure 1.
    5- Naphtalirndisulfonat des diazotiertün 3-Nitro- 4-amino-l-toluols von der Formel: EMI0002.0023 erhalten wird. Das so erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein grünes, am Licht bräunliches Pulver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert, derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. d.
    Verfahren mich Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazotalz ein arylsulfon- saures Metallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet:, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosa.lz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt.
    B. Verfabren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 1.0.
    Verfahren nacAh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalibikarbo- nat zusetzt.
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