CH123655A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123655A
CH123655A CH123655DA CH123655A CH 123655 A CH123655 A CH 123655A CH 123655D A CH123655D A CH 123655DA CH 123655 A CH123655 A CH 123655A
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sep
diazo salt
man
die
produced
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei  und Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     4-Chlor-2-amino-l-di-          phenyläther    mit     1.5-Naphtalindisulfosäure     reagieren lässt, wobei die Menge der vorhan  denen freien Mineralsäure und freien     Aryl-          sulfonsäure    eine solche ist, dass das saure 1.

       5-          N        aphtalindisulf        onat    des     diazotierten        4-Chlor-          2-amino-l-diphenyläthers    von der Formel:  
EMI0001.0016     
    von zum Beispiel     35%        Chloraminodiphenyl-          ätherbase    erhalten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen     Überschüss     an freier     .Mineralsäure    enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     4-Chlor-2-amino-          1-diphenyläther    mit freier     1.5-Naphtalin-          disulfosäure    oder eine stark mineralsaure       Diazosalzlösung    von     4-Chlor-2-amino-l-,di-          phenyläther    mit einem 1.     5-naphtalindisulfo-          sauren    Metallsalz umsetzen.

      Das so erhaltene Produkt     bildet    nach dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein bräunliches  Pulver, dessen wässerige Lösung sauer rea  giert derart, dass die freie     Sulfogruppe    mit       Normal-Natronlauge        titriert    werden kann.

    Das saure     Diazoniumdisulfonat    wird zweck  mässig mit geeigneten, die Ausfärbungen, die  Löslichkeit und die Haltbarkeit günstig be  einflussenden Zusätzen und     Färbereihilfsmit-          teln,    wie zum Beispiel Aluminiumsulfat oder  Alaun,     arylsulfonsauren    Metallsalzen     und     dergleichen noch auf einen handelsüblichen       Dia.zogehalt    eingestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in  denen nach dem Lösen des     Diazosalzprä.pll-          rates    eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Caleium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich     dabei     keine chemischen Reaktionen abspielen.

      
EMI0002.0001     
  
    <I>Beispiel:</I>
<tb>  Eine <SEP> aus <SEP> 2,20 <SEP> Teilen <SEP> 4-Clilor-2-amino-l-di  phenyläther <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> hergestellte
<tb>  konzentrierte <SEP> Lösung <SEP> des <SEP> Diazochlorids <SEP> wird
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> konzentrierten <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> <B>317</B> <SEP> Tei  len <SEP> 1 <SEP> . <SEP> @-\Taphtalindisulfusä.ure,lol.-C@ei@@.
<tb>  ?88 <SEP> bis <SEP> zur <SEP> völligen <SEP> Umsetzung <SEP> verrührt;
<tb>  dann <SEP> wird <SEP> abfiltriert <SEP> und <SEP> das <SEP> Diazosalz <SEP> bc@i
<tb>  mässiger <SEP> Temperatur <SEP> getrocknet <SEP> und <SEP> unter
<tb>  Umständen <SEP> durch <SEP> Vermischen <SEP> mit <SEP> beeigueten
<tb>  Färbereihilfsstoffen <SEP> und <SEP> Alkalien <SEP> in <SEP> lia.ndels  furtige <SEP> Form <SEP> gebracht.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> Diazo salzpräparat:es <SEP> für <SEP> Färberei <SEP> und <SEP> Druckerei. <tb> cladurcli <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> inan <SEP> ein <SEP> niiiie ralwaures <SEP> Diazosa.lz <SEP> von <SEP> 4-Clilor-2-aniino-l clipltenylätlier <SEP> mit <SEP> 1. <SEP> 5-Naplitalindisiilfo:-ture <tb> reagieren <SEP> lässt, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Menge <SEP> der <SEP> vorhan denen <SEP> freien <SEP> l1ineralsäure <SEP> und <SEP> freien <SEP> Aryl su <SEP> lfon.ä.ure <SEP> eine <SEP> solche <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> das <SEP> saure <tb> 1..:5-Naphta.lindisulfonat <SEP> des <SEP> diazotierten-l C'lilor-?-amino-l-diphenylätlier <SEP> von <SEP> der <SEP> For ine <SEP> l: EMI0002.0003 :.rha.lten wird.
    Das so erhaltene Produkt bildet nach dein Abfiltrieren und Trocknen ein bräunlielies Pulver, dessen wässerige Lösung sauer rea- ".iert derart, dass die freie Sulfogruppe mit -Normal-Natronlauge titriert werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Fä.rberei- hilfsstoff zusetzt. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gehcunzeichnet, dass man dem durch die im Pateäta.nspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulf@it zusetzt.
    >. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man .dein durch die EMI0002.0032 im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> Alaun <SEP> zusetzt. <tb> 4. <SEP> Verfahren <SEP> hach <SEP> 1.'atentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> :dem <SEP> durch <SEP> die <tb> für <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazusatz <SEP> ein <SEP> arylstilfoir saures <SEP> illetall,#alz <SEP> zusetzt. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> I'a.tentanprucli, <SEP> dadurch <tb> gekenazeiclinel, <SEP> dass <SEP> man <SEP> :
    dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentarr_.,pruch <SEP> angegebene <SEP> ILeaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosa.lz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi clität <SEP> entsprechende. <SEP> Alenge <SEP> eines <SEP> trocke nen <SEP> Alkalis <SEP> zu>(-.tzt. <tb> t;. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gelzenazeiclinc#t, <SEP> dass <SEP> in.an <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentansprueli <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hcrgi,sl:ellten <SEP> 1ti@izosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entspreeliende <SEP> Menge <SEP> Magnesia <SEP> zti setzt. <tb> 7. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet:
    , <SEP> dass <SEP> man <SEP> dein <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> @iiigegeliene <SEP> Reaktion <tb> lier,-esf.ellten <SEP> Diazoülz <SEP> t@inr- <SEP> s(-iiier <SEP> Azi ditä.t <SEP> cnt@prcchendc <SEP> DTenge <SEP> Zinkoxyd <SEP> 7u setzt. <tb> erfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> liergesti-,llten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi ditä.t <SEP> entsprechende <SEP> @leng#@@ <SEP> Calciuni hydroxy <SEP> d <SEP> zusetzt. <tb> 9.
    <SEP> Verfahien <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da,durcli <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Alkalikarbo nat <SEP> zusetzt. <tb> <B>10.</B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> ,;(,kennzeichnet. <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <tb> im <SEP> Patentanspruch <SEP> angegebene <SEP> Reaktion <tb> hergestellten <SEP> Diazosalz <SEP> eine <SEP> seiner <SEP> Azi dität <SEP> entsprechende <SEP> Menge <SEP> Alkalibika.rbo natzusetzt;.
CH123655D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123655A (de)

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