CH123654A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123654A
CH123654A CH123654DA CH123654A CH 123654 A CH123654 A CH 123654A CH 123654D A CH123654D A CH 123654DA CH 123654 A CH123654 A CH 123654A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es     wurde    gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei  und Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     o-Aminodiphenyläther     mit 1 .     5-Naphtalindisulfosä,ure    reagieren lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freien  Mineralsäure und freien     Arylsulfonsäure    eine  solche ist, dass das     saure    1.

       5-Naphtalindisul-          fonat    des     diazotierten        o-Aminodiphenyläthers     von der Formel:  
EMI0001.0013     
    von zum Beispiel     $4%        Aminodiphenyläther-          ba.se    erhalten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     o-Aminodiphenyl-          äther    mit freier     1.5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosalzlösung     von     o-Aminodiphenyläther    mit einem     1.5-          naphtalin,disulfosauren    Metallsalz umsetzen.  Das so erhaltene Produkt bildet nach dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein bräunliches.

      Pulver, dessen wässerige Lösung sauer     Tea-          giert    derart, dass die freie     Sulfogruppe    mit       Normal-Natronlauge        titriert    werden kann.  Das saure     Diazoniumdisulfonat    wird zweck  mässig mit geeigneten, die Ausfärbungen, die  Löslichkeit und die Haltbarkeit günstig be  einflussenden Zusätzen und     Färbereihilfsmit-          teln,    wie zum Beispiel     Aluminiumsulfat    oder  Alaun,     arylsulfonsauren    Metallsalzen und  dergleichen noch auf einen handelsüblichen       Diazogehalt    eingestellt.  



  Auch kann in .denjenigen Fällen, in  denen nach dem Lösen des     Diazosalzpräpa-          rates    eine neutrale Lösung     erwünscht    ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Galcium-          hy$rogyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter     solchen    Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>       Eine    aus 185 Teilen     o-Aminodiphenyl-          äther    in üblicher Weise hergestellte kon-      zentrierte Lösung des     Diazochlorids    wird  mit einer konzentrierter Lösung von 317 Tei  len 1.     5-Naphtalindisulf        osäure,        Mol.-Gew.     288 bis zur völligen Umsetzung verrührt;  dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei  mässiger Temperatur getrocknet und unter  Umständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzpräparates, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mineralsaures Diazosalz von o-Ami- nodiphenyläther mit 1.5-Naphtalindisulfo- säure reagieren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Arylsulfonsäure eine solche ist, dass das saure 1. 5-Naphtalindisulfonat des diazotier- ten o-Aminodiphenyläthers von der Formel:
    EMI0002.0021 erhalten wird. Das so erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein bräunliches Pulver, dessen wässerige Lösung sauer rea giert derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfon- saures Metallsalz zusetzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Nenge Magnesia zu setzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalibikarbo- nat zusetzt.
CH123654D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123654A (de)

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