CH123673A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123673A
CH123673A CH123673DA CH123673A CH 123673 A CH123673 A CH 123673A CH 123673D A CH123673D A CH 123673DA CH 123673 A CH123673 A CH 123673A
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diazo salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei  und Druckerei-     erhäU,    wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     5-Chlor-2-amino-l-toluol     mit     1.5-Naphtalindisulfosäure    reagieren lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freien  Mineralsäure und freien     Arylsulfonsäure    eine  solche ist, dass das saure 1.

       5-Naphtalindisul-          fonat    des     idiazotierten        5-Chlor-2-amino-l-to-          luols    von der Formel:  
EMI0001.0013     
    von zum Beispiel<I>27</I>      /o        Chlortoluidinbase    er  halten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie     üblieh     hergestellte, nur einen mässigen     Überschuss     an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     5-Chlor-2-amino-          1-toluol    mit freier     1.5-Na:phtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Dia.zosalzlösung     von     5-Chlor-2-amino-l-toluol    mit einem     1.5-          naphtalindisulfosauren    Metallsalz umsetzen.

    Das erhaltene Produkt bildet nach dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein weisses, am    Licht und beim Lagern sich bräunendes Pul  ver, dessen     wässerige    Lösung sauer     reagiert,     derart, dass die freie     Sulfogruppe    mit     Nor-          mal-Natronlauge        titriert    werden kann.

   Das  saure     Diazoniumdisulfonat    wird zweckmässig  mit geeigneten, die Ausfärbungen, die Lös  lichkeit und die Haltbarkeit günstig beein  flussenden Zusätzen und     Färbereihilfsmit-          teln,    wie zum Beispiel     Aluminiumsulfat    oder  Alaun,     arylsulfonsauren    Metallsalzen und  dergleichen noch auf einen handelsüblichen       Diazogehalt    eingestellt.  



  Auch kann     in    denjenigen Fällen; in  denen nach dem Lösen des     Diazosalzpräpa-          rates    eine neutrale Lösung     erwünscht    ist, dem  trockenen     Diazosalz    -die     seiner        Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat          zugesetzt    werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 142 Teilen     5-Chlor-2-.amino-l-          toluol    in üblicher Weise hergestellte konzen-      triezte Lösung des     Diazoclilorids    wird mit  einer     konzentrierten    Lösung von 317 Tei  len     1.5-Naphtalindisulfosäure,        iMol.-Gew.     ?88, bis zur völligen Umsetzung verrührt;  dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei  mässiger Temperatur getrocknet und unter  Umständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und     Alkalien    in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Dia.zo- salzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mine ralsaures Diazosalz von 5-Chlor-2-amino-l- toluol mit 1. 5-Nalrhtalindsulfosäure reagie ren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Ary1sulfon- säure eine solche ist, dass das saure 1 .
    5 Naphtalindisulfonat des dia.zotierten 5-Chlor- ?-amino-l-toluols von der Formel: EMI0002.0022 erhalten wind. Das erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein weisses, am Licht und beim Lagern sich bräunendes Pul ver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert, derart, .da.ss die freie Sulfogruppe mit Nor- mal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt.
    .1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man -dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosa.lz ein a.rylsulfon- sa.ures Metallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ilem durch die im Patentanspriieli angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6.
    Verfahren narb. Patentanspruch, dadurch gel#.ennzeielinet, dass man dem durch die im Patentansprueli angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- @lität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da.dureb gekennzeichnet, dass man dem durch* die im Patentanspruch angegebene- Reaktion hergestellten Diazosa.lz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man .dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Di < izostilz eine seiner Azi dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10.
    Verfahren naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patent.ansprueh angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alk.alibikarbo- nat zusetzt. -
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