CH123651A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123651A
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diazo salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.  
EMI0001.0002     
    Es wurde gefunden, dass man     ein    gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     m-Nitranilin    mit     1.5-          Naphtalindisulfosäure    reagieren lässt, wobei  die Menge der vorhandenen freien Mineral  säure und freien     Arylsulfonsäure    eine solche  ist,

   dass das saure     1.5-Naphtalindisulfonat     des     diazotierten        m-Nitroanilins    von der       Formel:       von zum Beispiel 27 %     Nitroanilinbase    er  halten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen     UberSChuss     an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     m-Nitroanilin    mit  freier     1.5-Naphtalindisulfosäure    oder eine  stark mineralsaure     Diazosalzlösung    von     m-Ni-          troanilin    mit     einem    1.     5-naphtalindisulfosauren     Metallsalz umsetzen.

   Das erhaltene Produkt  bildet nach dem     Abfiltrieren    und Trocknen  ein gelbliches Pulver, dessen     wässerige    Lö-         sung    sauer reagiert, derart,     daB    die freie       Sulfogruppe    mit     Normal-Natronlauge        titriert     werden kann.

   Das saure     Diazoniumdisulfo-          nat    wird zweckmässig mit geeigneten, die  Ausfärbungen, die Löslichkeit und die Halt  barkeit günstig beeinflussenden Zusätzen  und     Färbereihilfsmitteln,    wie zum Beispiel  Aluminiumsulfat     odar    Alaun,     arylsulfon-          sauren    Metallsalzen und dergleichen, noch  auf einen handelsüblichen     Diazogehalt    ein  gestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in de  nen nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates     eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines     geeigneten    trockenen  Alkalis, wie Magnesia., Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat,     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen,     .dass    sich dabei       keine    chemischen Reaktionen abspielen.  



       Beispiel:     Eine aus<B>138</B> Teilen     m-Nitroanilin    in  üblicher Weise hergestellte konzentrierte Lö-           sung    des     Diazochlorids    wird mit einer kon  zentrierten Lösung von 317 Teilen     1.5-          Naphtalindisulfosäure,        Mol-Gewicht    288,  bis zur völligen Umsetzung verrührt;

   dann  wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei mässi  ger Temperatur getrocknet und unter     Um-          stäudendurch    Vermischen mit     geeignetenFär-          bereihilfsstoffen    und     Alkalien    in handels  fertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzprä.parates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mineral saures Diazosalz von m-Nitroanilin mit 1. 5- Naphtalindisulfosäure reagieren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineral säure und freien Arylsulfonsäure eine solche ist, dass das saure 1.5-Naphtalindisulfonat des diazotierten m-Nitroanilins von der Formel EMI0002.0024 erhalten wird.
    Das so erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein gelb liches Pulver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert, derart, tlass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt.
    2, Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfon- saures Metallsalz zusetzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Rsaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende -Menge Zinkoxyd zu setzt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- ditWü entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10.
    Verfahren nach PatenUnspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalibi- karbonat zusetzt.
CH123651D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123651A (de)

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