CH123652A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123652A
CH123652A CH123652DA CH123652A CH 123652 A CH123652 A CH 123652A CH 123652D A CH123652D A CH 123652DA CH 123652 A CH123652 A CH 123652A
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Dia.zosalz    von     4-Chlor-2-nitro-l-anilin     mit 1.     5-Naphtalindisulfosäure    reagieren lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freien  Mineralsäure und freien     Arylsulfonsäure     eine solche ist, dass das saure 1 .

       5-Na-phtalin-          disulfona.t    des     diazotierten        4-Chlor-2-nitro-l-          anilins    von der Formel:  
EMI0001.0013     
    von zum Beispiel 33 %     Chlornitroanilinba.se     erhalten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen     TUberschuss     -in freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     4-Chlor-2-nitro-l-          anilin    mit freier     1.5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosalzlösung     von     4-Chlor-2-nitro-l-anilin    mit einem 1.     5-          naphtalindisulfosauren    Metallsalz umsetzen.

         Das    erhaltene Produkt bildet nach dem Ab  filtrieren und Trocknen ein gelbes Pulver,    dessen wässerige Lösung sauer reagiert, der  art,     da.ss    die freie     Sulfogruppe    mit     Normal-          Natronlauge        titriert    werden kann.

   Das saure       Diazonium-disulfonat    wird zweckmässig mit  geeigneten, die Ausfärbungen, die Löslich  keit und die Haltbarkeit günstig beeinflus  senden Zusätzen und     Färbereihilfsmitteln,    wie  zum Beispiel Aluminiumsulfat oder Alaun,       arylsulfonsauren    Metallsalzen     und    derglei  chen, noch auf einen handelsüblichen     Diazo-          gehalt    eingestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in de  nen nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates     eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat,     zugesetzt werden. Diese Zusätze erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 173 Teilen     4-Chlor-2-nitro-l-          anilin    in üblicher Weise hergestellte kon-      zentrierte Lösung des     Diazochlorids    wird  mit einer konzentrierten Lösung von 317  Teilen 1.     5-Naphtalindisulfosäure,        Mol.-Crew.     ?88, bis zur völligen     Umsetzung    verrührt;

    dann wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei  mässiger Temperatur     getrocknet    und unter  Umständen durch Vermischen mit     geeigneten          Färbereihilfsstoffen    und     Alkalien    in han  delsfertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- Szalzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mineral saures Diazosalz von 4-Chlor-2-nitro-l-anilin mit 1. 5-Naphtalindisulfosäure reagieren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und freien Arylsulfonsä.ure eine solche ist, dass das saure 1. 5-Naphtalin- disulfonat des diazotierten 4-Chlor-2-nitro-l- anilins von der Formel:
    EMI0002.0023 erhalten wird. Das so erhaltene Produkt bildet nach dpm Abfiltrieren und Trocknen ein gelbes Pulver, dessen wässerige Lösung sauer re- . io,iert, derart, dass .die freie Sulfogruppe mit Nornial-Natronla-uge titriert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die ini Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die ini Patentanspruch angegebene Reaktion Hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentansprueli angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfon- sauresMetallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentaii-spruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die ini Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch (.kennzeichnet, dass man dem durca die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Zinkoxyd zu setzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ("el@eiinzeiclinet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Ca.lcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion her"estellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende 1Tenge Alkalibi- karbonat zusetzt.
CH123652D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123652A (de)

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