CH123650A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123650A
CH123650A CH123650DA CH123650A CH 123650 A CH123650 A CH 123650A CH 123650D A CH123650D A CH 123650DA CH 123650 A CH123650 A CH 123650A
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diazo salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates    für Färberei und Druckerei.    Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Diazosalz    von     2-.        5-Dichloranilin    mit       1.5-Naphtalindisulfosäure    reagieren lässt,  wobei die Menge der vorhandenen freien  Mineralsäure und freien     Arylsulfonsäure     eine solche ist, dass das saure 1.

       5-Naphtalin-          disulfonat    des     diazotierten        .2.5-Dichlor-          anilins    von der Formel:  
EMI0001.0013     
    von zum Beispiel 30 %     Dichloranilinbase    er  halten wird.  



  Man kann zum Beispiel die wie üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von 2.     5-Dichloranilin          mit    freier 1.     5-Naphtalindisulfosäure    oder eine  stark mineralsaure     Diazosalzlösung    von 2.     5-          Dichloranilin    mit einem     1.5-naphtalindi-          sulfosauren    Metallsalz umsetzen.

   Das erhal  tene Produkt bildet nach dem     Abfiltrieren     und Trocknen ein     blassgelbes    Pulver, dessen    wässerige Lösung sauer reagiert, derart, dass  die freie     Sulfogruppe    mit     Normal-Natron-          lauge        titriert    werden kann.

   Das saure     Di-          azoniumdisulfonat    wird zweckmässig     mit    ge  eigneten, die Ausfärbungen, die Löslichkeit  und die Haltbarkeit günstig beeinflussenden  Zusätzen und     Färbereihilfsmitteln,    wie zum  Beispiel Aluminiumsulfat oder Alaun,     aryl-          sulfonsauren    Metallsalzen und dergleichen,  noch auf einen handelsüblichen     Diazogehalt     eingestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in de  nen nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates     eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trockenen  Alkalis, wie Magnesia., Zinkoxyd,     Calcium-          hydroxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikarbonat,     zugesetzt werden. Diese     Zusäze    erfolgen un  ter solchen Bedingungen, dass sich dabei  keine chemischen Reaktionen .abspielen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine aus 162 Teilen     2.5-Dichloranilin     in üblicher' Weise hergestellte konzentrierte      Lösung des     Diazochlorids    wird mit einer       konzentrierten    Lösung von 817 Teilen 1. 5  Taphtalindisulfosäure,     Mol.-Gew.    288, bis  zur völligen Umsetzung verrührt; .dann  wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei mässi  ger Temperatur getrocknet und unter Um  ständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in han  delsfertige Form gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Diazo- salzpräparates für Färberei und Druckerei, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mineral saures Diazosalz von 2. 5-Dichloranilin mit 1.5-Naphtalindisulfosäure reagieren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mineralsäure und . freien Arylsulfonsäure eine solche ist, dass das saure 1. 5-Naphtalin- disulfonat des dianotierten 2.5-Dichlor- anilins von der Formel: EMI0002.0018 erhalten wird.
    Das erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein blassgelbes Pulver, dessen wässerige Lösung sauer re agiert, derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfon- saures Metallsalz zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Nenge Alagnesia zu setzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprf>chende Menge Zinkoxyd zu setzt. 8.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gf kernzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Calcium- hydroxyd zusetzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Alkalikarbo- nat zusetzt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende eienge Alkalibi- karbonat zusetzt.
CH123650D 1925-01-19 1926-01-18 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123650A (de)

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