CH123659A - Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei.

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CH123659A
CH123659A CH123659DA CH123659A CH 123659 A CH123659 A CH 123659A CH 123659D A CH123659D A CH 123659DA CH 123659 A CH123659 A CH 123659A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Diazosalzpräparates        für    Färberei und     Druckerei.       Es wurde gefunden, dass man ein gut  haltbares     Diazosalzpräparat    für Färberei und  Druckerei erhält, wenn man ein mineral  saures     Dia-zosalz    von     4-Nitro-2-amino-l-toluol     mit 1.     5-Naphtalindisulfosäure    reagieren     lässt,,     wobei die Menge der vorhandenen freien Mi  neralsäure und freien     Arylsulfonsäure    eine  solche ist, dass das saure 1.

       5-Naphtalindi-          sulfonat    des     dia-zotierten        4-Ni-#ro-2-amino-l-          toluols    von der Formel:  
EMI0001.0015     
    von zum Beispiel 28 %     Nitroaminotoluolbase     erhalten wird.  



       Man    kann zum Beispiel die     wie    üblich  hergestellte, nur einen mässigen Überschuss  an freier Mineralsäure enthaltende mineral  saure     Diazosalzlösung    von     4-Nitro-2-amino-l-          toluol    mit freier     1.5-Naphtalindisulfosäure     oder eine stark mineralsaure     Diazosa-lzlösung     von     4-Nitro-2-amino-l-toluol    mit einem 1. 5  na,phtalindisulfosauren Metallsalz umsetzen.

      Das so erhaltene Produkt bildet     nach    dem       Abfiltrieren    und Trocknen ein bräunliches  Pulver, dessen wässerige Lösung sauer  reagiert,     derart,    dass die freie     Sulfogruppe     mit     Normal-Natronlauge        titriert    werden  kann.

   Das saure     Diazoniumdisulfonat    wird  zweckmässig mit     geeigneten,    die Ausfärbun  gen, die Löslichkeit und die Haltbarkeit       günstig    beeinflussenden Zusätzen und     Fäx-          bereihilfsmitteln,    wie zum Beispiel Alumi  niumsulfat oder Alaun,     arylsulfosauren    Ne  tallsalzen und dergleichen noch auf einen  handelsüblichen     Diazogehalt    eingestellt.  



  Auch kann in denjenigen Fällen, in de  nen nach dem Lösen des     Diazosalzpräparates     eine neutrale Lösung erwünscht ist, dem  trockenen     Diazosalz    die seiner     Azidität    ent  sprechende Menge eines geeigneten trocke  nen Alkalis, wie Magnesia, Zinkoxyd,     Gal-          ciumhydxoxyd,        Alkalikarbonat    oder     Bikar-          bonat    zugesetzt     werden.    Diese Zusätze er  folgen, unter solchen     Bedingungen,        .dass    sich  dabei keine chemischen Reaktionen abspielen.

             Beispiel:     Eine aus 152 Teilen     4-Nitro-2-amino-l-          toluoi    in üblicher Weise hergestellte     konzen-          trierte    Lösung des     Diazochlorids    wird mit  einer konzentrierten Lösung von 317 Teilen       1.5.-Naphtalindisulfosäure,        Mol.-Gew.    288,  bis zur völligen Umsetzung verrührt;

   dann  wird     abfiltriert    und das     Diazosalz    bei mässi  ger Temperatur getrocknet und unter Um  ständen durch Vermischen mit geeigneten       Färbereihilfsstoffen    und Alkalien in handels  fertige     Form    gebracht.

Claims (1)

  1. EMI0002.0013 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> Diäzo sal@@lrä@af@te@5 <SEP> fül' <SEP> Färberei <SEP> <B>und</B> dadureli gekennzeichnet, dass' man ein mineral saures. Diazosalz von 4-Nitro-2-amino-l-toluol mit 1. 5-Naphtalindisulfosäure reagieren lässt, wobei die Menge der vorhandenen freien Mi neralsäure und freien Arylsulfonsäure eine solche ist, dass das saure 1.
    5-Naphtalindi- sulfonat des diazotierten 4-Nitro-2-a.mino-l- toluols von der Formel: EMI0002.0026 i-rhalten wird. Das erhaltene Produkt bildet nach dem Abfiltrieren und Trocknen ein bräunliches Pulver, dessen wässerige Lösung sauer reagiert, derart, dass die freie Sulfogruppe mit Normal-Natronlauge titriert werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> L.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz einen Färberei hilfsstoff zusetzt. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Aluminiumsulfat zusetzt. 3. Verfahren r#aeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alaun zusetzt. 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch e eichnet, dass man dem durch die g 'kenn7 im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz ein arylsulfOn- saures Metallsalz zusetzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge eines trocke nen Alkalis zusetzt, EMI0002.0049 0. <SEP> vclrfalii'#ii <SEP> iiiiJ<B>1</B> gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentansprueli angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz eine seiner Azi- dität entsprechende Menge Magnesia zu setzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gchennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazos4tlz Zinkoxyd zusetzt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Caleiumhydroxyd zusetzt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazosalz Alkalikarbonat zusetzt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem durch die im Patentanspruch angegebene Reaktion hergestellten Diazo7alz A.lkalibika.rbonat zusetzt.
CH123659D 1925-01-19 1926-01-19 Verfahren zur Herstellung eines Diazosalzpräparates für Färberei und Druckerei. CH123659A (de)

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