CH267522A - Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters.

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CH267522A
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piperidine
ester
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acetic acid
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D211/00Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings
    • C07D211/04Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D211/06Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D211/36Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D211/40Oxygen atoms
    • C07D211/44Oxygen atoms attached in position 4
    • C07D211/46Oxygen atoms attached in position 4 having a hydrogen atom as the second substituent in position 4

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters.         1-Substituierte        4-Oxypiperidine        wurden     schon mit     Benzoesäure    und     p-Aminobenzoe-          säure    verestert, wobei Verbindungen mit       lokalanästhetischer        Wirkung    erhalten wur  den (Am.     Soc.    51 922 [1929] ).

   Demgegenüber  wurde nun gefunden, dass Ester aus     1-sub-          stituierten        4-Oxy-piperidinen        und        aliphati-          schen,        cycloaliphatischen    oder     araliphatischen          Carbonsäuren    eine überraschend starke und  ausgesprochene     Wirkung    auf das     parasympa.-          thische    Nervensystem besitzen. Die Verbindun  gen zeichnen sich überdies durch eine geringe  Giftigkeit aus.

   Diese ist beispielsweise     iin     Vergleich zu derjenigen der Ester aus ent  sprechenden Säuren und basischen Alkoholen  vom Typus des     Diäthanolamins    geringer,  trotz der um ein Vielfaches gesteigerten, aus  gesprochen     neurotrop-atropinartigen    Wir  kung. Die hier in Frage stehenden basischen  Ester sind in Form ihrer Salze mit anorga  nischen oder     organischen    Säuren wasser  löslich.  



  Die Darstellung der Ester erfolgt in  üblicher Weise, z. B. lässt man umsetzungs  fähige Abkömmlinge der     aliphatischen,        cyelo-          aliphatischen    oder     araliphatiseben        Carbon-          säuren,    das heisst ihre     Halogenide,    Ester oder       Anhydride,    in An- oder Abwesenheit von Kon  densationsmitteln auf     1-substituierte        4-Oxy-          piperidine    oder auch umsetzungsfähige Ester  der fraglichen     Oxypiperidine,    gegebenenfalls  in Gegenwart säurebindender Mittel,

   auf - die  oben     genannten    Säuren     bzw.    ihre Salze ein  wirken.    Unter umsetzungsfähigen Estern sind  insbesondere Ester mit Halogenwasserstoff  säuren,     Arylsulfonsäuren    und dergleichen  verstanden.  



  Als zur     Veresterung    geeignete     alipha-          tische,        cycloaliphatische    oder     araliphatische          Carbonsäuren        sind    beispielsweise zu nennen:

    'Essigsäure,     Propionsäure,        Diäthylessigsäure,          Di-n-propylessigsäure,        Di-n-butyl-essigsäure,          Di-isobutyl-essigsäure,        Isopropyl-allyl-essig-          säure,        Methyl-di-n-propyl-essigsäure,        Methyl-          n-butyl-isobutyl-essigsäure,        Dimethyl-n-butyl-          essigsäure,        Äthyliden-n-buty        1-essigsäure,        Di-          methyl-n-butyloxy-essigsäure,

          n-Butyl-cyclo-          .heptenyl-essigsäure,        1-Phenyl-cyciopentyl-l-          carbonsäure,        n-Butyl-        (4-methyl-phenoxy)-          essigsäure,        a-Phenj-l-valeriansäure,        a-Benzyl-          valeriansäure,        Plienoxv-cyclopent3Tl-essigsäure,          Dipheny>1-essigsäure    usw.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur     Herstellung    eines basischen       Esters.    Das     Verfahren    ist dadurch gekenn  zeichnet, dass     inan    eine     Verbindung    der         Formel     
EMI0001.0082     
    auf eine     Verbindung    der Formel  
EMI0001.0084     
      worin X und Y zwei, mit Ausnahme eines in  einem von ihnen enthaltenen Sauerstoff  atoms, sich bei der Reaktion abspaltende  Reste bedeuten,     einwirken    lässt.  



  Die neue Verbindung, das     I\T-1Vlethyl-4-(cc-          isobutyl-valeroyl)-oxy-piperidin,    ist eine Base  vom     Siedepunkt        98-9c9     unter 0,07 mm  Druck. Sie lässt sich mit     anorganischen    oder  organischen Säuren in Salze überführen. Sie  soll therapeutische     Verwendung    finden.  



  <I>Beispiel:</I>  19 Teile     a-Isobuty        1-isovaleriansäurechlorid     werden unter Rühren zu 12 Teilen     1-1Iethy1-          4-oxy-piperidin    gegeben und das Gemisch  unter     Rühren    kurze Zeit auf 160  erhitzt, wo  bei unter     Wärmeentwicklung    ein klares, hell  braunes Öl entsteht, das vorteilhaft noch  warm mit Wasser versetzt wird. Die wässe  rige Lösung wird einige Male     ausgeäthert     und hierauf die Base mit konzentriertem       Ammoniak    freigemacht.

   Diese wird in Äther  aufgenommen; nach einmaligem Waschen mit  Wasser und Trocknen der     ätherischen    Lö  sung wird das Lösungsmittel     abdestilliert.     Der Rückstand siedet unter<B>0,07</B> mm Druck  bei 98-99  und stellt den erwarteten Ester  dar.    Zum gleichen     Endprodukt    gelangt man  auch durch Umsetzen von z.

   B.     a-Isobutyl-          isovaleriansäure    -     methyl-    oder     -pheny        lester     mit     N-lZethyl-4-oxy-piperidin.    Ferner kann  man auch ein     Salz    der     a-Isobut3Tl-isov        alerian-          säure    mit     einem        reaktionsfähigen    Ester des       N-14lethy1-4-oxy-piperidins,    z.

   B. mit     N-1Te-          thyl-4-chlor-piperidin    oder mit     N-1Teth@T1-4-          toluolsulfo-piperidin    umsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters, dadurch gekennzeichnet, da.ss man eine Verbindung der Formel EMI0002.0037 auf eine Verbindung der Formel EMI0002.0038 worin X und Y zwei, mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthaltenen Sauerstoff atoms, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt. Die neue Verbindung, das N AIethyl-4-(a- isobuty1-valeroyl)-oxy-piperidin, ist eine Base vom Siedepunkt 98-99 unter 0,07 mm Druck. Sie lässt sich mit anorganischen oder organischen Säuren in Salze überführen. Sie soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a-Isobutyl- isovaleriansäurechlorid auf N-14lethyl-4-oxy- piperidin einwirken lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a-Isobutyl- isovaleriansäureester auf N-llethz#1-4-ox-pi- peridin einwirken lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- durcli gekennzeichnet, dass man ein Salz der a-Isobittvl-isovaleriansäitre mit einem reak tionsfähigen Ester des N-lIethyl-4-oxy-pipe- ridins umsetzt.
CH267522D 1943-08-09 1943-08-09 Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters. CH267522A (de)

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