CH274379A - Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Esters einer 1-Aryl-cyclopentan-1-monothio-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Esters einer 1-Aryl-cyclopentan-1-monothio-carbonsäure.

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CH274379A
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Esters einer     1-Aryl-cyclopentan-          1-monothio-carbonsäure.       Es wurde gefunden, dass die     basisehen     Ester von     1-A.ryl-cyelopentan-l-monothio-          carbonsäuren    der allgemeinen Formel I  
EMI0001.0006     
    wertvolle therapeutische Eigenschaften be  sitzen.

   In der obigen Formel bedeuten       R,    und     R,    je ein Wasserstoffatom, eine     Methyl-          oder    eine     Methoxygruppe,     n eine ganze Zahl     zwischen    2 und 6  inklusive  in eine ganze Zahl von     wenigstens     und  Am den Rest eines sekundären     alipha-          tischen,        eyeloaliphatisehen    oder       heteroeyelisehen    Amins.  



  Unter sekundären,     heterocyclisehen    Ami  nen sollen in dieser Definition     Heteroeyelen     mit     endocy        clischer        Aminogruppe    vom Typus  z. B. des     Piperidins    oder     Morpholins    verstan  den sein. C",     I3_",    kann ausser dem Tetra  methylenrest auch     alkylsubstituierte    Tetra       methylenreste    bedeuten.  



  Wie gefunden wurde, erhält man die basi  schen     Ester    der Formel I durch.     Kondensation     von     1-Aryl-cyelopentan-l-carbonsätiren    der  Formel     1I     
EMI0001.0032     
    bzw. ihren reaktionsfähigen, funktionellen  Derivaten, mit     Aminoalkoholen    der Formel     III          HO-C"II_"-Am        III     bzw. ihren reaktionsfähigen, funktionellen  Derivaten, wobei eine der beiden Komponen  ten in Form eines reaktionsfähigen Derivates  mit Schwefelwasserstoff (z. B.

   Verbindung     II     als     --L#lonothio-carbonsäure,        Monothiocarbon-          säureester    oder Verbindung     III    als     Mercap-          tan)    vorliegen muss.  



  Man kann also entweder eine     1-Aryl-cyclo-          pentan-l-carbonsäure        (II)    oder ein reaktions  fähiges, funktionelles Derivat derselben mit  einem basisch substituierten     Mercaptan    der  Formel IV       11-S-C"H_"-Ain        IV     oder mit einem Metallsalz desselben umset  zen, oder aber eine     Monothiocarbonsäure    der  Formel V  
EMI0001.0051     
    deren Ester oder deren Salze, mit einer Ver  bindung der Formel     VI          X-C"H="    - Am     VI     umsetzen.

   X bedeutet dabei ein Halogenatom,  eine     Hydroxyl-    oder eine     Sulfhydrylgruppe.     



  Zur näheren Erläuterung seien einige  Möglichkeiten aufgezählt: Das Säurechlorid      einer     Carbonsätire    der Formel     II    wird mit  einem     aminosubstituierten        Mercaptan    der  Formel IV umgesetzt. Statt des Säurechlorids  kann man auch ein anderes     Säurehalogenid,     das     Anhydrid    oder die freie Säure, letztere  vorteilhaft unter Zusatz von     Veresterungs-          katalysator    en, mit dem     Mercaptan    zur Reak  tion bringen. Statt des freien     Mercaptans     können seine Metallsalze verwendet werden.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform dieser  Arbeitsweise besteht. darin, das     1-Aryl-ey        elo-          pentan-l-carbonsäurechlorid    mit der     äquimole-          kularenMenge    des basischen     Mercaptans    (IV),  in An- oder Abwesenheit von     inerten    organi  schen Lösungsmitteln, wie Äther, Benzol,       Dioxan    oder Aceton,     zusammenzubringen.     Die Umsetzung vollzieht sich in der Regel  bereits bei Zimmertemperatur; rascher jedoch  bei höheren Temperaturen. Sie liefert die Hy  drochloride der neuen Basen.  



  Weiterhin lassen sich Ester von     Carbon-          säuren    der Formel     II    mit Alkoholen,     Phe-          nolen,        Mercaptanen    und     Thiophenolen    durch  Erhitzen mit basisch substituierten     Mereap-          tanen    der Formel IV zweckmässig in Gegen  wart von Katalysatoren, wie z. B. den ent  sprechenden     Natrium-mercaptiden,        umestern.     



  Ferner können     1-Aryl-ey        clopentan-l-mono-          thio-carbonsäuren    (V) und deren Salze mit       Halogenalkylaminen    der Formel     VII          Hal-C"H_"-Am        VII     unter Bildung von     Estern    der Formel I uni  gesetzt werden.

   Zu den gleichen     Estern    ge  langt man schliesslich auch durch Verestern  der     I-Ary1-cyclopentan-1-monothio-carbon-          säuren    mit     Aminoalkoholen    der Formel     III     und durch Umestern von     l.-Aryl-cyelopentan-          1-.inonothio-earbonsäure-alkyl-    oder     aryl-estern     mit     Aminoalkoholen    der Formel     III.     



  Die neuen Ester der Formel I bilden mit  anorganischen und mit organischen Säuren  meist wasserlösliche Salze; mit reaktions  fähigen Estern von     aliphatischen    und     arali-          phatisehen    Alkoholen, wie mit     Alkylhalogeni-          den,        Dialkylsulfaten    oder     Aralkylhalogeniden,     lassen sie sich in     quaternäre    Salze überführen.

      Gegenstand vorliegenden Patentes ist. ein  Verfahren zur Herstellung eines neuen basi  schen     Esters    einer     1-Aryl-cy        clopentan-l-mono-          thio-carbonsäure.    Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet., dass man eine     Verbindung     der Formel  
EMI0002.0062     
    mit einer Verbindung der Formel  
EMI0002.0063     
    worin X und F zwei, mit Ausnahme eines  in einem von ihnen enthaltenen Schwefel  atoms, sieh bei der Reaktion abspaltende Reste  bedeuten, umsetzt.  



  In Ausführung des Verfahrens kann man  z.     B.1-Pheny        l-ey        elopentan-l-earbonsäure,    deren  Ester, das     Anhy        drid    oder das     Säurehalogenid     mit dein     Mercaptan    oder mit einem -Metall  salz der Formel  ' V .     CII..        CH,.,.        N(C@H;)_          reagieren    lassen.

   Man kann aber auch     1-Phe-          nyl-eyelopentan-l-inonothio-earbonsäure,    deren  Ester oder deren Salze mit     f3-Diät.hylamino-          ät.hanol    bzw. dessen     Halogenwasserstoffester     umsetzen.  



  Die erhaltene neue Base, der     1-Phenyl-          ey        clopentan-l-monot.liio-earbonsäure-ss-diäthyl-          ainino-äthylester,    siedet. unter 0,05 mm     Druck.     bei 122 bis 123 . Sie soll. therapeutische Ver  wendung finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Zu     einer    Lösung von 26,6 Teilen     (3-Diät.liyl-          ainino-äthylmercaptan    in 120 Teilen     abso-          hitem    Benzol werden unter Rühren 20,85  Teile 1-     Pheny    1-     ey        elopentan    -1. -     earbonsäure-          chlorid    in 120 Teilen absolutem Benzol     zuge-          tropft,    wobei die Temperatur auf 30 bis     40      steigt.

   Dann wird einige Minuten am Rück  fluss gekocht, mit Eis gekühlt, abgesaugt und      mit.     absolutem    Benzol nachgewaschen. Die  vereinigten     Benzollösungen    werden mit Was  ser gewaschen, getrocknet und eingedampft.  Der Rückstand siedet bei 122 bis 123  unter  0,05 mm Druck und stellt den     1-Phenyl-cyclo-          pentan    -1-     monothio    -     carbonsäure    -     ss    -     diäthyl-          amino-äthylester    dar.  



  Das wasserlösliche Hydrochlorid der Base  schmilzt bei 138 bis     1-10 ;    sie bildet auch was  serlösliche Salze mit Schwefelsäure, Phosphor  sätire, Essigsäure, Zitronensäure und     Malein-          säure.    Durch Erhitzen mit überschüssigem       Äthylbromid    erhält man das     quartäre    Salz  in Form farbloser Kristalle, die leicht wasser  löslich sind.  



       Beispiel     20,6 Teile     1-Phenyl-cy        clopentan-l-monothio-          carbonsäure,    erhältlich aus     Plienyl-cyclopen.-          tan-carbonsäurechlorid    in     Pyridin    mit     Sehwe-          felwasserstoff,    werden mit 15 Teilen     ss-Diäthyl-          aminoäthylchlorid    und 20 Teilen Pottasche  (wasserfrei) in 65 Teilen trockenem Aceton<B>1.8</B>  Stunden lang zum Sieden erhitzt. Nach dem       h'.rkalten    wird filtriert, das Lösungsmittel ab  destilliert und der Rückstand destilliert.

   Das  Destillat stellt den     1-Phenyl-cyclopentan-l-          monotliio    -     carbonsäure        -,8-        diäthylamino    -     äthyl-          ester    mit dem Siedepunkt. 122' unter 0,05 mm  Druck dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Esters einer 1-Ar3-l-cyclopentan-l- inonotliio-carbonsäure, dadurch gekennzeieli- net, dass man eine Verbindung der Formel C-CO <B>-x</B> CH2 CH2 CHZ CH 2 mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0043 worin X und Y zwei, mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthaltenen Schwefelatoms, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeu ten, umsetzt.
    Die erhaltene neue Base, der 1-Phenyl cyclopentan-l-monothio-carbonsäure-ss-diäthyl- amino-ätliylester, siedet unter 0,05 mm Druck bei 122 bis 123'. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel EMI0003.0047 mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0048 worin X und Y' sich bei der Reaktion ab spaltende Reste bedeuten, umsetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel EMI0003.0049 mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0050 worin K' und Y sich bei der Reaktion ab spaltende Reste bedeuten, umsetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 1-Phenyl- cyclopentan-l-carbonsäure-chlorid auf l-Di- äthylamino-äthylmercaptan einwirken lässt.
CH274379D 1947-05-23 1947-05-23 Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Esters einer 1-Aryl-cyclopentan-1-monothio-carbonsäure. CH274379A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007322B (de) * 1955-02-28 1957-10-10 Dr Henri Morren Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger basischer Ester
EP0052910A1 (de) * 1980-11-26 1982-06-02 Real S.a.s. di Alberto Reiner &amp; C. N-Acetylcysteinderivat mit therapeutischer Wirkung, Verfahren zu seiner Herstellung und diesbezügliche pharmazeutische Zusammensetzungen

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DE1007322B (de) * 1955-02-28 1957-10-10 Dr Henri Morren Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger basischer Ester
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