CH267559A - Verfahren zur Herstellung eines a,B-ungesättigten Carbonsäureamides. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines a,B-ungesättigten Carbonsäureamides.

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CH267559A
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      Verfahren        zur        Herstellung        eines          Carbonsäureamides.       Es wurde gefunden,     da.ss        Amide        a,ss-un-          gesättigter        Carbonsäuren,    welche     der    allge  meinen Formel  
EMI0001.0012     
    entsprechen, wertvolle Mittel zur     Insektenver-          grämung    darstellen.  



  In obiger Formel bedeuten:     R1    und     R,     Wasserstoff oder     Methy    1,     R3        Alkyl    und     R,     einen     araliphatischen    Rest.  



  Die diesen     Säureamiden    zugrunde liegen  den Säuren sind bekannt.. Es sind dies:     Cro-          tonsäure,        ss,ss-Dimetliyl-acrylsäure,        a,ss,ss-Tri-          methyl-acr5-lsäure    und     a-Äthyliden-propion-          säure.       Der aromatische Kern des Restes     R-,    kann  durch nicht salzbildende     Substituenten    sub  stituiert sein.

   Unter nicht. salzbildenden     Sub-          stituenten    sind beispielsweise zu verstehen  Halogenatome,     Nitro-,        Alkyl-,        Alkoxygruppen     usw.

   Als     Aminkomponente    kommen beispiels  weise folgende N     Alkyl-aralkylamine    in Frage       N-Methy        1-benzylamin,        N-Äthyl-benzylamin,    N  Isopropyl-benzylamin,     N-Allyl-benzylamin,        N-          Methyl-o-met.liyl-benzylamin,        N-lIetlivl-p-ni-          tro-benzylarnin,        N-Ätliyl-o-brom-benzylamin,       N     -Äthyl-3,@-dichlor-benzylamin,        N-Äthyl-p-          methoxy-benzy        lamin,

          a-llethy        lamino-n-propy        l-          benzol,        a-Äthylamino-p-clilor-äthy        lbenzol,        a-          Äthylamino        fl-methyl-propylbenzol,        N-11ethyl-          plienätliylamin,        N-Methyl-P)-phenyl-propyl-          amin,        a-Methylamino-isopropylbenzol,        N-Me-          thyl-cinnamylamin,

          N-Methyl-8-phenyl-butyl-          amin    und dergleichen mehr.  



  Zur Herstellung der definierten     Amide     kommen verschiedene an sieh bekannte Ver  fahren in Betracht.  



  Beispielsweise kann man     a,ss-ungesättigte          Carbonsäuren    der Formel I  
EMI0001.0073     
    bzw. ihre reaktionsfähigen funktionellen Deri  vate, wie     Halogenide,        Anhydride,    Ester,       Amide    oder Salze mit     N-Alkyl-aralkylaminen     der Formel     1I     
EMI0001.0079     
    bzw. ihren Salzen, Metallverbindungen oder  reaktionsfähigen Derivaten umsetzen.

   Diese       Umsetzung    verläuft im Prinzip nach folgen  dem Reaktionsschema  
EMI0001.0081     
      In obigen Formeln haben     R1,        Rz,        R3    und     R4     die oben definierte Bedeutung, während X  und Y bei der     Reaktion    sich abspaltende Reste  bedeuten.  



       Im    einfachsten Fall wird die freie Säure  mit dem Amin erhitzt, wobei sich Wasser ab  spaltet (X = OH, Y = H,     XY    =     H20).    Man  kann auch beispielsweise ein     Alkalisalz    der  Säure mit einem Salz des Amins durch Erhit  zen     umsetzen    (z. B. X =     ONa,    Y =     HCl    - H,       XY    =     NaCl    + H20).     Säurehalogenide    oder       Anhydride        können    mit dem Amin, gegebenen  falls in Anwesenheit von säurebindenden Mit  teln, wozu auch das Amin selbst benützt wer  den kann, umgesetzt werden (z. B.

   X = Cl,  Y = H,     XY    =     HCl).    Ferner können Säure  halogenide oder     Anhydride    auch mit Metall  verbindungen der Amine (z. B. X = Cl,  Y = Na,     XY    =     NaCl)    oder in speziellen Fäl  len     Säurehalogenide    mit Halogenhydraten der  Amine umgesetzt werden (z. B. X = Cl,  Y =     HCl        #    H,     XY    = 2     HCl).    Ester reagieren  mit den Aminen unter Abspaltung von Alko  holen (z.

   B.     X-OCH3,        Y    =H,     XY=HOCH3)     und schliesslich reagieren     Amide    ebenfalls mit  den     N-Alkylaralkylaminen    bzw. deren Salzen  unter Austritt von Ammoniak oder     Ammo-          niumsalzen    (z. B.     X=NH=,        Y=H,        NY=NH,).     



  Eine spezielle Variante, die ebenfalls nach  dem obigen Reaktionsschema verläuft, ist die       Umsetzung    von Salzen der     Säuren    mit reak  tionsfähigen     Carbaminsäurederivaten,    die sich  von den oben definierten Aminen ableiten.

         Beispielsweise    lassen sich     N-aralkyl-N-alkyl-          substituierte        Carbaminsäurehalogenide,    die  auch als     Chlorameisensäurederivate    der     N-Al-          kyl-aralkyla.mine    aufgefasst werden können,  mit     Alkalisalzen    der     a,ss-ungesättigten    Säuren  durch Erhitzen unter Abspaltung von Kohlen  dioxyd und     Alkalihalogenid    zu den gewünsch  ten     Amiden    umsetzen (z. B.

   X =     ONa,     Y =     Cl-CO-,        XY    =     NaCl    +     C02).     



       Gegenstand    vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur     Herstelhmg    eines     a,yB-ungesät-          tigten        Carbonsäureamides.    Das Verfahren ist  dadurch gekennzeichnet, dass man ein     N-Me-          thyl-benzylamin    der Formel  
EMI0002.0064     
    auf eine Verbindung der Formel         CH,    -CH =     CH        -COX       einwirken lässt, wobei X und Y bei der Reak  tion sich abspaltende Reste bedeuten.

   Die er  haltene neue Verbindung, das     Crotonsäure-          N-methyl-benzylamid,    siedet unter 0,05 mm  Druck bei 120 bis 1230 und stellt ein gelbliches  Öl dar. Es soll als wertvolles Mittel zur     Insek-          tenvergrämung    dienen.  



       Beispiel   <I>1:</I>  10,5 Teile     Crotonsäurechlorid    werden un  ter Rühren so zu 25 Teilen     N-Methy        1-benzyl-          amin    getropft, dass die Temperatur auf 130  bis 1400 steigt. Nach dem Erkalten wird das  Reaktionsprodukt in Äther oder einem andern  mit Wasser nicht mischbaren     Lösungsmittel     gelöst und die Lösung nacheinander mit. Salz  säure, Lauge und Wasser gewaschen. Nach Ab  destillieren des Lösungsmittels wird der     Rüek-          sta.nd    im Vakuum destilliert.

   Das     Crotonsäure-          N-methyl-benzylamid    siedet unter 13 mm  Druck bei 173 bis 1750 und stellt ein gelbliches  Öl dar.  



  Statt in Gegenwart eines     Überschusses    an       N-Methyl-benzylamin    kann die Reaktion auch  in Gegenwart eines säurebindenden Mittel,,  z. B. Pottasche, durchgeführt. werden, wobei  zweckmässig in einem Lösungsmittel, wie z. B.  Aceton, gearbeitet wird.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Das trockene     Natriumsalz    der     Crotonsäure     wird zusammen mit. der berechneten Menge       Chlorameisensäure-N-methyl-benzclamid    in  einem geräumigen Kolben auf etwa 1800 er  hitzt, bis die unter starkem Schäumen v erlau  fende Kohlendioxydentwicklung beendet ist.  Man lässt auf etwa 1000 abkühlen, setzt heisses  Wasser zu und kocht kurze Zeit auf. Nach Er  kalten nimmt man das Produkt in Äther auf,  wäscht die Lösung     naeheinander    mit verdünn  ter Säure, Wasser, verdünnter Lauge und      hierauf wieder mit Wasser.

   Nach Trocknen  mit     Natriumsulfat    wird der Äther     abdestil-          liert.        Hierauf    wird das als Rückstand erhal  tende     Crotonsäure-N-methyl-benzylamid    durch  Destillieren im Vakuum gereinigt. Es siedet  unter 13 mm Druck bei 173 bis 1750.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines a,ss-un- gesättigten Carbonsäureamides, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein N-Met.hyl-benzyl- amin der Formel EMI0003.0011 auf eine Verbindung der Formel CH,-CH = CH-COX einwirken lässt, wobei X und Y bei der Reak tion sich abspaltende Reste bedeuten. Die er haltene neue Verbindung, das Crotonsäiire--.\- methyl-benzylamid, siedet unter 0,05 mm Druck bei 120 bis 1230 und stellt. ein gelbliches Öl dar.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz der Croton- säure mit einem reaktionsfähigen Derivat der N-Methyl-N-benzyl-carbaminsäure umsetzt.
CH267559D 1946-06-28 1946-11-16 Verfahren zur Herstellung eines a,B-ungesättigten Carbonsäureamides. CH267559A (de)

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