CH299189A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Polyäthylenglykolderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Polyäthylenglykolderivates.

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CH299189A
CH299189A CH299189DA CH299189A CH 299189 A CH299189 A CH 299189A CH 299189D A CH299189D A CH 299189DA CH 299189 A CH299189 A CH 299189A
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polyethylene glycol
carboxyl group
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glycol derivative
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C65/21Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing ether groups, groups, groups, or groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines        Polyäthylenglykolderivates.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Poly-          äthylenglykolderivates,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man einen reaktions  fähigen Ester von     I-Iexa-äthylenglykolmono-          methyläther    mit einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0007     
    worin Y einen bei der Reaktion sieh abspal  tenden Rest und R     eine    veresterte     Carboxyl-          gruppe    bedeutet,

   umsetzt und die veresterte       Carboxylgruppe    zur freien     Carboxylgruppe     verseift.  



  Der so erhaltene Äther von     p-Oxy-benzoe-          säure    mit     Hexa-äthylenglykolmonomethyläther     der Formel  
EMI0001.0016     
         ist        neu.        Seine        10        %        ige        wässerige        Lösung        trübt     sich bei 47 . Er soll als Zwischenprodukt für  die Herstellung von Heilmitteln verwendet  werden.  



  Der     abspaltbare    Rest Y ist vorzugsweise  ein Metall- wie     Alkalimetallatom,    eine     ver-          esterte        Carboxylgruppe,    vor allem eine     Carb-          alkoxygruppe.    Als reaktionsfähige Ester kom  men in erster Linie solche von Halogenwasser  stoffsäuren oder organischen     Sulfonsäuren,     wie der     Methansulfonsäure    oder     p-Tolüolsul-          fonsäure,    in Betracht.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer Lösung von 1,2 Gewichtsteilen       Natrium    in 40     Volumteilen    Äthanol gibt man  7,6 Gewichtsteile     p-Oxybenzoesäuremethyl-          ester    hinzu, kocht eine halbe Stunde     unter     Rückfloss und versetzt mit 24 Gewichtsteilen       Benzolsulfonsäureester    des     Hexa-äthylengly-          kolmonomethyläthers.    Nachdem man während  14 Stunden am Rückfloss gekocht hat, destil-         liert    man den     Alkohol    ab und versetzt den  Rückstand mit 70     Volumteilen    Wasser.

   Man  extrahiert dreimal mit 150     Volumteilen    Chloro  form und schüttelt die     Chloroformschichten     hintereinander mit     0,1n-Natronlauge    und ge  sättigter Kochsalzlösung aus. Das nach dem       Abdestillieren    des Lösungsmittels gewonnene  Öl wird in 50     Volumteilen    Alkohol gelöst und  während 5 Stunden mit 50     Volumteilen        2n-Na-          tronlauge    unter     Rückfluss    gekocht. Man ent  fernt die Hauptmenge Äthanol, säuert an, ex  trahiert mit Chloroform und dampft die       Chloroformlösung    ein.  



  Der     Chloroformrückstand    wird in 400     Vo-          lumteilen    Wasser gelöst und auf einer aus        Amberlite        JRA    400  (Markenprodukt) be  stehenden Säule aufgezogen.

   Man     eluiert    dann  mit 200     Volumteilen        2n-Natronlauge        und    ge  winnt aus dem alkalischen     Eluat    durch     An-          säuern-und    Extraktion mit Chloroform 18 Ge  wichtsteile des Äthers aus     p-Oxybenzoesäure     und     Hexa-äthylenglykolmonomethyläther       
EMI0002.0001     
    als hellgelbes Öl, welches beim Erkalten fest  wird -und nach dreimaligem     Umkristallisier    en  aus Äther in Form von weissen Blättchen vom  F. =     42-44     isoliert werden kann.

   Dieses Pro  dukt ist, in kaltem Wasser, in     Alkohol,    Aceton  und Benzol löslich und besitzt einen Trü  bungspunkt von 47      (10 /oige    wässerige Lö  sung).         IIexa-äthylenglykolmonomethyläther    kann  zum Beispiel durch Umsetzung des     Benzol-          si-lfonsäureesters    von     Diäthylenglykolmono-          methy        läther    mit     Tetra-äthylenglykol    gewon  nen werden.

   Er siedet unter 0,005 mm     Hg-          Druck    bei 130  und kann in an sich bekannter  Weise in seinen Ester mit     Benzolsulfonsäure     überführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Poly- äthylenglykolderivates, dadurch gekeimzeich- net, dass man einen reaktionsfähigen Ester von Hexa-äth- .#Tlenglykolmonomethyläther mit einer Verbindung der Formel EMI0002.0025 worin Y einen bei der Reaktion sich abspalten den Rest und R eine veresterte Carboxyl- gruppe bedeutet, umsetzt und die veresterte Carboxylgruppe zur freien Carboxylgruppe verseift.
    Der so erhaltene Äther von p-Oxy-benzoe- säüre mit I-Iexa-äthylenglykolmonomethyläther der Formel EMI0002.0033 ist neu. Seine 10o/oige wässerige Lösung trübt sich bei 47 . Er soll als Zwischenprodukt für die Herstellung von Heilmitteln verwendet werden.
CH299189D 1950-06-06 1950-06-06 Verfahren zur Herstellung eines neuen Polyäthylenglykolderivates. CH299189A (de)

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