CH297267A - Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers.

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CH297267A
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propane
phenoxy
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Hans Dr Suter
Zutter Hans
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Cilag Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines neuen     basisehen    Äthers.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren     zur    Herstellung eines neuen       basisehen    Äthers, nämlich des     1-(m-Oxy-          phenoxy)-2-methylamino-propans.    Es wurde       .gefunden,    dass     dieser    Äther das vegetative  Nervensystem beeinflusst. Er soll daher als       Pharmazeutikum    und als     Zwischenprodukt     zur Herstellung weiterer Derivate Verwen  dung finden.  



  Das den Gegenstand des Patentes bildende  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0011     
    unter reduzierenden Bedingungen mit einer  Verbindung der Formel         CIH.=Y     umsetzt, in welchen beiden Formeln eines der  N ein Sauerstoffatom und das andere ein       Wasserstoffatom    neben einem zur reduktiven       Alkylierung    befähigten und dabei die     -NH-          Gruppe    ergebenden stickstoffhaltigen Rest  bedeutet.  



  Man kann erfindungsgemäss beispielsweise       1.-(m-Oxy-phenoxy)-2-oxo-propan    mit     Methyl-          amin    und einem Reduktionsmittel zur Reak  tion bringen. Man kann dabei so vorgehen,  dass das     Methylamin    in Gegenwart des andern       Ausgangsstoffes    aus Nitromethan gebildet    wird. Als Reduktionsmittel kann man die für  solche Fälle üblichen, wie z. B. Zink und  Mineralsäuren, aktiviertes Aluminium     usf.,     verwenden. Als weitaus ergiebigstes Reduk  tionsmittel ist aber katalytisch erregter Was  serstoff anzusprechen.

   Als Katalysatoren sind  die Metalle der     Raney-Gruppe,    die bekannten  Platinkatalysatoren     usf.,    verwendbar. Wird  in Gegenwart von     Raney-Katalysatoren    redu  ziert, so arbeitet man vorzugsweise unter  Druck; beim Arbeiten in Gegenwart. von Pla  tinkatalysatoren kann der Wasserstoff ohne  Druck oder mit nur leichtem     LTberdruck        ange-          ivendet    werden.

   Die Reduktion wird vorteil  haft in einem Lösungsmittel, beispielsweise in  niederen Alkoholen,     durehgeführt.       Man kann erfindungsgemäss auch     1-(m-Oxy-          phenoxy)-2-amino-propan    mit Formaldehyd  und einem Reduktionsmittel umsetzen. Dabei  kann man das     1-(m-Oxy-phenoxy)-2-amino-          propan    in Gegenwart des andern Ausgangs  stoffes aus     1-(m-Oxy-phenoxy)        -2-nitro-propan     herstellen.

   Eine weitere Ausführungsform des  Verfahrens besteht, darin, dass man     1-(m-Oxy-          phenoxy)-2-oxo-propan    mit     N-Methyl-benzyl-          amin    zusammen     katalytiseh    reduziert, wobei  man zugleich die     reduktive        Alkylierung    und       Debenzylierung    vornimmt.    Das so erhaltene     1-(m-Oxy-phenoxy)-2-          methylamino-propan    siedet unter Zersetzung.  Das Chlorhydrat der Verbindung schmilzt bei       157-158     C.

        Der neue basische Äther soll als Zwischen  produkt und als     Pharmazeutikum    Verwen  dung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  21 g     1-(m-Oxy-phenoxy)-2-oxo-propan     (F: 77-78 ) und 10     g        Methylamin    .werden  in 100     ern7-        Äthanol    gelöst. und     zwei    Stunden  im     Autoklav    bei 25-30  C (80 atü) kataly  tisch     h-driert.    Als Katalysator wird     Raney-          Nickel    verwendet. Der Katalysator wird     abge-          nutscht,    das Filtrat. eingedampft, der Rück  stand in 150     em3    warmem Essigester gelöst.

    und mit ätherischer Salzsäure versetzt, bis  keine Fällung mehr entsteht. Nach zweimali  gem     Umkristallisieren    erhält man das reine,  bei 157-158  C schmelzende Chlorhydrat des       1-(m-Oxy-phenoxy)-2-methylamino-propans    in  befriedigender Ausbeute als weisse Kristalle,  die leicht. löslich in     Äthanol    und Wasser und  schwer löslich in     inerten    Lösungsmitteln sind.

    
EMI0002.0019     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> <B>0</B>l <SEP> 16,28% <SEP> N <SEP> 6,44 /o
<tb>  Gef. <SEP> Cl <SEP> 16,32% <SEP> N <SEP> 6,440/0       <I>Beispiel. 2:</I>  1     Mol        1-(m-Oxy-phenoxy)-2-oxo-propan     und 1     Mol        Nitromethan    werden unter den in  Beispiel 1 angegebenen Bedingungen zusam  men reduziert. Man erhält     1-(m-Oxy-phenoxy)-          2-methylamino-propan    in befriedigender Aus  beute.  



       Beispiel   <I>3:</I>  1.     Mol        1-(m-Oxy-phenoxy)-2-amino-propan     und 1     Mol    Formaldehyd werden in Gegenwart  von     Raney-Nickel    bei-     30-40     C (100 atü)  hydriert. Die Aufarbeitung erfolgt gleich wie  in Beispiel 1. Man erhält so ebenfalls     1-(m-          Oxy-phenoxY)-2-rrrethylamino-propan    in guter  Ausbeute.  



       Beispiel,   <I>1:</I>  1     Mol        1-(m-Oxy-phenoxy)-2-nitro-propan     und 1     Mol    Formaldehyd werden unter den  gleichen Bedingungen, wie im Beispiel 3  beschrieben, zusammen reduziert. Die Auf  arbeitung erfolgt nach Beispiel 1. Man erhält       1-(m-Oxy-phenoxy)-2-methylamino-propan    in  guter Ausbeute.    <I>Beispiel 5:</I>  1     Mol        1-(m-Oxy-phenoxy)-2-oxo-propan     und 1     Mol        N-Methyl-benzylamin    werden in  Gegenwart von     Raney-Nickel    im     Autoklaven     bei 30 C (80 atü) hydriert.

   Die Aufarbei  tung, die gleich wie in Beispiel 1 erfolgen  kann, liefert     1-(m-Oxy-phenoxy)-2-methyl-          amino-propan    in befriedigender Ausbeute.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers, dadurch gekennzeichnet, dass man unter reduzierten Bedingungen eine Verbindung der Formel EMI0002.0048 mit einer Verbindung der Formel H9C = X umsetzt, in welchen beiden Formeln eines der X ein Sauerstoffatom und das andere ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Alkylierung befähigten und dabei die -NH- Gruppe ergebenden stickstoffhaltigen Rest bedeutet. Das so erhaltene 1-(m-Oxy-phenoxy)-2- methylamino-propan siedet unter Zersetzung. Das Chlorhydrat der Verbindung schmilzt bei 157-158 C.
    Der neue basische Äther soll als Zwischen produkt und als Pharmazeutikum Verwen dung finden. UNTER.4NSPRL CHE 1. Verfahren nach Patentanspruelr, da durch gekennzeichnet, dass man 1-(m-Oxy- phenoxy)-2-oxo-propan unter reduzierenden Bedingungen mit, einer Verbindung der For mel H.C = X worin X ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Alkylierung befähigten und dabei die -NH-Gruppe ergebenden stickstoffhaltigen Rest bedeutet, umsetzt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet, dass man 1-(m-Oxy- phenoxy)-2-oxo-propan in Gegenwart von katalytisch erregtem Wasserstoff mit Methyl- amin umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel EMI0003.0008 worin X ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Allkylierung befähigten und dabei die -HH-Gruppe ergebenden stickstoff haltigen Rest bedeutet, unter reduzierenden Bedingungen mit Formaldehyd umsetzt. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass man 1.-(m-Oxy- phenoxy)-2-amino-propan in Gegenwart von katalytisch erregtem Wasserstoff mit Form aldehyd umsetzt.
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