CH297694A - Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers.

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CH297694A
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propane
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chlorophenoxy
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Hans Dr Suter
Zutter Hans
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Cilag Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist.  ein Verfahren zur     Herstellung    eines neuen  Basisehen Äthers, nämlich des     1-(o-Chlor-          phenoxy        )-?-niethylamino-propans.    Es wurde  gefunden, dass dieser Äther das vegetative       Nervensystem    beeinflusst. Er soll daher als  Pharmazeutikum und als Zwischenprodukt  zur Herstellung weiterer Derivate Verwen  dung finden.  



  Das den Gegenstand des Patentes bildende  Verfahren ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0007     
    unter reduzierenden Bedingungen mit einer  Verbindung der Formel       Ho    C = X  umsetzt, in welchen beiden Formeln eines  der X ein Sauerstoffatom und das andere ein  Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven       Alkylierung    befähigten und dabei die     NH-          Gruppe    ergebenden stickstoffhaltigen Rest be  deutet.  



  Man kann erfindungsgemäss beispielsweise       1-(o-Chloi#-phenoxy)-2-oxo-propan    mit     Methyl-          amin    und einem Reduktionsmittel zur Reak  tion bringen. Man kann dabei so vorgehen,    dass das     Methylamin    in Gegenwart des an  dern Ausgangsstoffes aus Nitromethan ge  bildet wird. Als Reduktionsmittel kann man  die für solche Fälle üblichen, wie z. B. Zink  und Mineralsäuren, aktiviertes     Aluminium          usf.,    verwenden. Als weitaus ergiebigstes Re  duktionsmittel ist aber katalytisch erregter  Wasserstoff anzusprechen.

   Als Katalysatoren  sind die Metalle der     Raney-Gruppe,    die be  kannten Platin-Katalysatoren     usf.,    verwendbar.  Wird in Gegenwart von     Raney-Katalysatoreii     reduziert, so arbeitet man vorzugsweise unter.  Druck; beim Arbeiten in Gegenwart von     Pla-          tin-Katalysatoren    kann der Wasserstoff ohne  Druck oder mit nur leichtem     überdruck    an  gewendet werden. Die Reduktion wird vorteil  haft in einem Lösungsmittel, beispielsweise  in niederen Alkoholen, durchgeführt.  



  Man kann erfindungsgemäss auch 1-(o  Chlor-phenoxy)-2-amino-propan mit Form  aldehyd und einem Reduktionsmittel umset  zen. Dabei kann man das     1-(o-Chlor-phenoxy)-          2-amino-propan    in Gegenwart des andern  Ausgangsstoffes aus 1-     (o-Chlor        -phenoxy)-2-          nitro-propan    herstellen. Eine weitere Ausfüh  rungsform des Verfahrens besteht darin, dass  man     1-(o-Chlor-phenoxy)-2-oxo-propan    mit       N-Methyl-benzylamin    zusammen     katalytisch     reduziert, wobei man zugleich die reduktive       Alkylierung    und     Debenzylierung    vornimmt.  



  Das so erhaltene     1-(o-Chlor-phenoxy)-2-          methylamino-propap,    siedet unter 14 mm bei      134 bis 137  C. Das Chlorhydrat der Verbin  dung schmilzt bei 105 bis 106  C.  



  Der neue basische Äther soll als Zwischen  produkt und als Pharmazeutikum Verwen  dung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  167 g     1-(o-Chlor-phenoxy)-2-oxo-propan     und 153g     Methy        lamin    werden in 200     em3          Äthanol    gelöst und 3 Stunden im     Autoklaven     bei 70  C (100 atü) katalytisch hydriert.  



  Als Katalysator wird     Ranev-Nickel        ver-          %vendet.     



  Der Katalysator wird     abgenutseht,    das  Filtrat eingedampft, der     Rüekstand    in     2n-          Salzsäure    aufgenommen und     ausgeäthert.     



  Aus der salzsauren Lösung wird mit     konz.     Natronlauge die Base in Freiheit gesetzt und  in Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen  und Verdampfen des Äthers wird der Rück  stand bei vermindertem Druck destilliert, wo  bei man das unter 14 mm bei 134 bis 137  C  siedende     1-(o-Chlor-phenoxy        )-2-metliylamino-          propa.n    in     35%iger    Ausbeute gewinnt.  
EMI0002.0020     
  
    <I>Analyse:</I> <SEP> Ber. <SEP> Cl <SEP> 17,77 <SEP> % <SEP> <B>N7,02%</B>
<tb>  Gef. <SEP> <B>C118,02% <SEP> N6,93%</B>       Das Chlorhydrat der Base schmilzt bei 105  bis 106  C.  



  Die Base löst. sich leicht in organischen  Lösungsmitteln und verdünnten Mineral  säuren. In Wasser ist sie schwer löslich.  



  <I>Beispiel 2:</I>  1     Mol        1-(o-Chlor-phenoxy        )-2-oxo-propan     und 1     3-1o1        Nitromethan    werden in gleicher  Weise wie unter Beispiel 1 angegeben zusam  men reduziert. Man erhält so 1-     (o-Chlor-          phenoxy)-2-methylamino-propan    in     befriedi-          -ender    Ausbeute.  



       Beispiel   <I>3:</I>  1     31o1    1-     (o-Chlor-phenoxy)        -2-amino-propan     und 1     Mol    Formaldehyd werden in Gegenwart  von     Raney-Nickel    bei 70  C (100 atü) hydriert.  



  Die Aufarbeitung erfolgt gleich wie in  Beispiel 1. Man erhält so ebenfalls     1-(o-Chlor-          phenoxy)-2-methyIamino-propan    in guter Aus  beute.    <I>Beispiel</I>     l:     1     Mol        1-(o-Clilor-plienoxy-2-nitro-propan     und 1     Mol    Formaldehyd werden unter den  gleichen     Bedingungen    wie im Beispiel 3 be  schrieben zusammen. reduziert. Die Aufarbei  tung erfolgt nach Beispiel 1. Man erhält       1-(ö-Clilor-phenoxy)-2-metliylaniino-propan    in  guter Ausbeute.  



  <I>Beispiel 5:</I>  1     Mol        1-(o-Chlor-phenoxy)-2-oxo-pi-opan     und 1     Mol        N-Methvl-benzvlamin    werden in  Gegenwart von     Raney-Niekel    im     Autoklaven     bei 80  C (l00 atü) hydriert. Die Aufarbei  tung, die gleich wie in Beispiel 1 angegeben  erfolgen kann, liefert     7-(o-llethyl-pbenoxy)-2-          methylamino-propan    in     befriedigender    Aus  beute.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen basisehen Äthers, dadurch ",ekennzeiclinet, dass man unter reduzierenden Bedingungen eine Verbindun- der Formel EMI0002.0057 mit einer Verbindung der. Formel H.C=Y umsetzt, in welchen beiden Formeln eines der N ein Sauerstoffatom und das andere ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Alkylierung befähigten und dabei die -NH- CTruppe ergebenden stickstoffhaltigen Rest bedeutet.
    Das so erhaltene 1-(o-Chlor-phenoxy)-2- methylamino-propan siedet unter 14 mm bei 134 bis 137 C. Das Chlorhydrat. der Ver bindung schmilzt bei 105 bis 106 C. Der neue basische Äther soll als Zwischen produkt und als Pharmazeutikum Verwen dung finden. UNTERANSPRLCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch -ekennzeiehnet, dass man 1-(o-Chlor- phenoxy )-2-oxo-propan unter reduzierenden Bedingungen mit einer Verbindung der For mel I1zC=X uiusetzt, wobei X ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Alkylierung befähigten und dabei die -NN-Gruppe ergebenden stickstoffhaltigen Rest bedeutet.
    ?. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man 1-(o-Chlor- t)henoxy) -2-oxo-propan in Gegenwart von katalytisch erregtem Wasserstoff mit Methyl- ainin umsetzt. 3.
    Verfahren naeh Patentanspruch, da- dui-eli gekennzeiehnet, dass man eine Verbin- duli@@ (1 ei, Formel EMI0003.0019 worin X ein Wasserstoffatom neben einem zur reduktiven Alkylierung befähigten und dabei die NN-Gruppe ergebenden stickstoffhal tigen Rest bedeutet, unter reduzierenden Be dingungen mit Formaldehyd umsetzt. _ 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass man 1-(o-Chlor- phenoxy)-2-amino-propan in Gegenwart von katalytisch erregtem Wasserstoff mit Form aldehyd umsetzt.
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