CH126966A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Dibrom-2-naphtindolchlor-2-naphtalinindigo. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Dibrom-2-naphtindolchlor-2-naphtalinindigo.

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CH126966A
CH126966A CH126966DA CH126966A CH 126966 A CH126966 A CH 126966A CH 126966D A CH126966D A CH 126966DA CH 126966 A CH126966 A CH 126966A
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CH
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naphthalene
dibromo
indigo
chloro
derivative
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English (en)
Inventor
Marcel Bader
Charles Sunder
Anonyme Durand Hugueni Societe
Original Assignee
Marcel Bader
Charles Sunder
Durand & Huguenin Sa
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B7/00—Indigoid dyes
    • C09B7/08—Other indole-indigos

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 102540.    Verfahren zur Darstellung eines Derivates von     Dibrom-2-naphtindolchlor-          2-naphtalinindig    o.    Im Hauptpatent wurde ein Verfahren be  schrieben zur Herstellung eines beständigen,       wasserlöslichen    Derivates von Indigo in fe  ster Form, aus dem durch     Oxydation    der  Farbstoff zurückgebildet werden kann und  das     wertvoll    ist für die Verwendung in der  Färberei und Druckerei.

   Dieses Verfahren  ist dadurch gekennzeichnet, dass     Leukoindigo     mit Hilfe von     Schwefelsäureanhydrid    oder  solches als     Veresterungsmittel    abgehenden  Substanzen, zweckmässig bei     Gegenwart    einer  tertiären Base, wie zum Beispiel     Dimethyl-          anilin,    in den sauren Erster der Schwefel  säure übergeführt wird.

   Die nach diesem  Verfahren entstehende Verbindung ist ein  saurer,     schwefelsaurer    Ester, wahrscheinlich  ein     Enolester    des     Leukoindigo,    ein Körper,  der noch     _    saure, salzbildende Gruppen ent  hält, die die Wasserlöslichkeit des Produktes  bedingen..  



  Es wurde nun gefunden, dass die     Leuko-          verbindung    des     Küpenfarbstoffes:        Dibrom-          2-naphtindolchlor-2-naphtalinindigo,    welcher  durch Kondensation von durch direktes Bro-         mieren    von     2:1-Naphtisatin    gewonnenem       Dibrom-2:1-Naphtisatin    mit     4-Chlor-a          Na.phtol    erhältlich ist und die allgemeine  Konstitution  
EMI0001.0027     
    hat, in analoger Weise in den sauren Ester  der Schwefelsäure übergeführt werden kann.  



  Das Verfahren wird erläutert durch fol  gende Beispiele:  1. In 160 Gewichtsteile trockenes     P'yridin     werden 40 Gewichtsteile     Chlorsulfonsäure-          m:ethylesterbei        -f-    10   C unter     R,ühren_einge-          tropft    und im     Kohlensäurestrom30Gowichts-          teile    trockene     Leukoverbindung        de"s        Dibrom-          2    -     naphtindolchlor    - 2: -     naphtalinindigos    von  der angegebenen Konstitution eingetragen.

    Man lässt die Temperatur allmählich bis auf      40   C steigen und hält dabei 2 Stunden unter  Rühren. Die Mischung wird nun in eine  Lösung von 50     Gewichtsteilen    Soda in 1  Liter Wasser ausgetragen, zur Entfernung  von     Pyridin    mit     Wasserdampf    destilliert, von  etwas Harz     abfiltiert    und     ausgesalzen.    Der       Leukoester    scheidet sich in guter Ausbeute  als     Nätronsalz    in Form eines weissen Nieder  schlages ab.  



  2. In eine Mischung von<B>100</B> Gewichts  teilen     Dimethy        lanilin    und 100 Gewichts  teilen Chlorbenzol werden bei 0   C 40     G-e-          wiehtsteile        Pyrosulflurylchlorid        (Cl-SO    2-0  S0     1-C1)    unter Rühren eingetropft und, im       Kohlensäurestrom    mit 30 Gewichtsteilen der  trockenen     Leukoverbindung    des     Ausgangs-          K'üpenfarbstoffes    von der oben angegebenen  Konstitution versetzt. Man lässt die Tem  peratur allmählich unter Rühren bis auf 40   C steigen und hält dabei 2 Stunden.

   Die  Mischung wird nun in eine Lösung von 50       Gewichtsteilen    Soda in 1 Liter Wasser aus  getragen, zur Entfernung von     Dimethyl-          anilin    und Chlorbenzol mit Wasserdampf de  stilliert, filtriert, wobei eine kleine Menge  Farbstoff zurückgewonnen wird, und     ausge-          salzen.    Das     Natronsalz    des     Leukoesters    schei  det sich in guter Ausbeute ab..  



  3. 100     gx    der trockenen     Leukoverbindung     des     Ausgangs-Küpenfarbstoffes    von der oben  angegebenen     Kanstitution    in     800,gr        o-Dichlor-          benzol    suspendiert, werden bei 15 bis 20  C  zu einem Additionsprodukt     mgegeben,    wel  ches aus 150     gr        Chlorsulfonsäure,    400     :gr          Dimethylanilin    und 600     gr        o-Dichlorbenz.ol     durch sorgfältiges Mischen erhalten wurde.

    Man     erwäTmt    auf 28 bis 30   C und     rührt     während 12 Stunden bei dieser Temperatur.  Nach Zusatz von 300     -r        Soda,    wird das  Ganze der     Wasserdampfd#iestillation    unter  worfen, wobei     Dimethylanilin    und     o-Dichlor-          benzol    entfernt     wird.     



  Es wird von geringen Mengen nicht an  gegriffenem Farbstoff     abfiltriert    und im  Filtrat     ausgesalzen.     



  Der erhaltene Körper ist in Wasser lös  lich und sowohl in     Substanz,    als auch in  Lösung beständig. Durch Alkali     wird    die    wässerige Lösung nicht verändert. Durch  Mineralsäure erfolgt kalt langsam, in der  Hitze schneller     Zersetzung,des    gelösten Ester  salzes. Oxydationsmittel in Gegenwart von  Säure bewirken Rückbildung des Farb  stoffes.  



  In der Anwendung kann die zu färbende  Substanz, Faser     usw:    mit einer wässerigen  Lösung des     Estersalzes    ganz oder     lokal    im  prägniert und durch geeignete Oxydations  wirkung die Färbung rasch und glatt zur  Entwicklung gebracht werden.  



  Dieses Derivat von     Dibrom-2-naphtindol-          chlor-2-naphtalinindigo        gestattet    also, Fär  bungen mit diesem Farbstoff in einfachster  Weise zu erzeugen unter Umgehung der um  ständlichen     Küpe.     



  In den erwähnten Beispielen können die  genannten     Veresterungsmittel    mit gleichem  Resultat durch andere ersetzt werden.  



       An    Stelle von     Chlorsulfonsäure    kann all  gemein     eine        Halogensulfosäure,        einSalz    einer       Halogensulfosäure    (wie zum Beispiel     Na-          triumehl.orsulfonat),    oder auch     rauchende     Schwefelsäure oder     Schwefelsätireanhvdrid          verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines bestän digen, wasserlöslichen Derivates von Dibrom- 2-naphtindolchlor-2=naphtalinindigo in fe ster Form, das wertvoll ist für die Verwen dung in der Färberei und Druckerei, da durch gekennzeichnet, dass die Leukoverbin- dung von Dibrom-2-naphtindolchlor-2-naph- talinindigo, welcher durch Kondensation von durch direktes Bromieren von 2 :
    1-Naphti- satin gewonnenem Dibrom-2:1-Naphtisatin mit 4-Chlor-a-Naphtol erhältlich ist und die ,allgemeine Konstitution EMI0002.0085 hat, mit Hilfe von S:chwefelsäureanhy- drid oder solches als Veresterungsmittel abgebenden Substanzen in den sauren Ester der Schwefelsäure übergeführt wird. Der erhaltene Körper ist als Salz in Wasser leicht löslich und sowohl in Sub stanz, als auch in Lösung beständig.
    Durch Alkali wird die wässerige Lösunnicht ver ändert; durch Mineralsäuren erfolgt,. kalt langsam in der Ritze schneller Zersetzung des gelösten Körpers. Oxydationsmittel in Gegenwart von Säure bewirken Rückbildung des Farbstoffes.
CH126966D 1922-09-14 1926-09-28 Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Dibrom-2-naphtindolchlor-2-naphtalinindigo. CH126966A (de)

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