CH116281A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Thioindigo. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Thioindigo.Info
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Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Thioindigo. Im Hauptpatent wurde ein Verfahren be schrieben zur Herstellung eines beständigen, wasserlöslichen Derivates von Indigo in fester Form, aus dem durch Oxydation der Farbstoff zurückgebildet werden kann und das wertvoll ist für die Verwendung in der Färberei und Druckerei. Dieses Verfahren besteht darin, dass Leukoindigo mit Hilfe von Schwefelsäurea.nhydrid oder solches als Veresterungsmittel abgebenden Substanzen, zweckmässig bei Gegenwart einer tertiären Base, wie zum Beispiel Dimethylanilin, in den sauren Ester der Schwefelsäure über geführt wird. Die nach diesem Verfahren entstehende Verbindung ist ein saurer schwe felsaurer Ester, wahrscheinlich ein Enolester des Leukoindigo, ein Körper, der noch saure salzbildende Gruppen enthält, die die Was serlöslichkeit des Produktes bedingen. Es wurde in diesem Verfahren als Ver- esterungsmittel hauptsächlich Chlorsulfon- säure verwendet. Dabei war es notwendig, den Leukokörper, die tertiäre Base, wie auch ein allfällig verwendetes Verdünnungsmittel, in ganz trockenem Zustande zur Anwendung zu bringen. Es wurde nun gefunden, dass man in die sem Verfahren an Stelle von Chlorsulfon- säure einen Alkylester der Chlorsulfonsäure verwenden kann. Diese Ester sind gegen Wasser beständiger als Chlorsulfonsäure. Es ist mit ihnen daher möglich, in gewissen Fällen auch in Gegenwart von Feuchtigkeit die gewünschte Reaktion zu erzielen. Es ent steht schliesslich der gleiche Endstoff wie bei Verwendung von Chlorsulfonsäure. In Anwendung auf Thioindigo wird das Verfahren erläutert durch folgendes <I>Beispiel:</I> Gut abgepressten, nicht getrockneten Leukothioindigo" gewonnen aus 30 Gewichts teilen Farbstoff, träg(; man unter Rühren in eine Mischung von 200 Gewichtsteilen P'yri- din und 50 Gewichtsteilen Chlorsulfons5,ure- äthylester portionsweise ein, erwärmt auf 60 bis 65 C und hält etwa eine halbe Stunde bei dieser Temperatur. Das Reaktions- gemisch versetzt man unter Kühlen mit Na tronlauge von 40 B6 im Überschuss und destilliert das Pyridin mit Wasserdampf ab. Nach dem Erhalten des Destillationsrück- standes saugt man das kristallinisch ausge fallene Produkt ab, löst dieses in heissem Wasser mit etwas Tierkohle, filtriert und lässt das Filtrat in konzentrierter Natron lauge einlaufen. Das Natriumsalz des Sehwefelsäureesters des Leulzothioindigos fällt so feinkristallinisch und fast rein weiss aus. Verwendet man andere Halogensulfo- säureester, wie zum Beispiel Isopropyl- oder Butylester, so erhält man das gleiche Pro dukt. Der erhaltene Körper entspricht ganz demjenigen, wie er nach dem Verfahren des Zusatzpatentes Nr. 103139 erhalten wird. Er ist wasserlöslich und sowohl in Sub stanz, als auch in Lösung beständig; durch Alkali wird die wässerige Lösung nicht ver ändert: durch Mineralsäure, erfolgt. kalt lang= .am, in der Hitze schneller Zersetzung des gelösten Estersalzes; gelinde Oxydationsmit tel in Gegenwart von Säure bewirken Rück bildung des Farbstoffes, welche auch durch Einwirkung von Lichtstrahlen in Gegenwart von Sauerstoff erfolgen kann. In der Anwendung kann die zu färbende Substanz, Faser usw. mit einer wässerigen Lösung dieses Thioindigoestersalzes gang oder lokal imprägniert und durch Einwirkung eines geeigneten Oxydationsmittels die Fär bung zur Entwicklung gebracht werden. Dieses Thioindigoderivat gestattet also, in einfachster Weise Färbungen mit diesem Farbstoff zu erzeugen unter Umgehung der umständlichen Küpe.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines bestän digen wasserlösliehen Derivates von Thio- indigo in fester Form, das wertvoll ist für die Verwendung in der Färberei und Drnk- kerei, dadureh gekennzeichnet, dass die Leuko- verbindung von Thioindigo durch Einwir kung eines Alkylester;s einer Halogensulfon- säure in den sauren schwefelsauren Ester übergeführt wird.Der so erhaltene Körper ist. in Form eines Salzes in Wasser leicht löslich und so wohl in Substanz, als auch in Lösung be ständig. Durch Alkali wird die wässerige Lösung nicht verändert: durch Mineral säuren erfolgt kalt langsam, in der Hitze schneller Zersetzung des gelösten Körpers. Gelinde Oxydationsmittel in Gegenwart von Säure bewirken R.iiekbildung des Farb stoffes.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102540T | 1922-09-14 | ||
| DE116281X | 1924-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH116281A true CH116281A (de) | 1926-08-16 |
Family
ID=25706233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH116281D CH116281A (de) | 1922-09-14 | 1925-04-04 | Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Thioindigo. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH116281A (de) |
-
1925
- 1925-04-04 CH CH116281D patent/CH116281A/de unknown
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