CH209274A - Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons.

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CH209274A
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     ungesättigten        polyeyclischen    Betons.    Im Hauptpatent wurde ein Verfahren be  schrieben zur Herstellung eines ungesättigten       polycyclischen    Betons, dadurch gekennzeich  net, dass man     Androsten-5-diol-3    .     17-mono-          acetat-17        in    Gegenwart eines     Leichtmetall-          alkoholates    oder eines     Leichtmetallsalzalko-          holates    mit einem grossen     -Überschuss    einer       Carbonylverbindung    behandelt.

   Man erhält  dabei     Testosteronacetat    in sehr guter Aus  beute.  



  Es wurde gefunden, dass man Testosteron  erhalten kann, wenn man einen     17-Monoester     des     Androsten-5-diols-3.17    in Gegenwart  eines     Leichtmetallalkoholates    oder eines       Leichtmetallsalzalkoholates    mit einem be  trächtlichen Überschuss einer     Carbonylverbin-          dung    behandelt und den so erhaltenen     Testo-          steronester,    gegebenenfalls nach vorheriger  Reinigung, verseift zu dem freien     Testo-          steron.     



  Das Testosteron     ist    eine bekannte Ver  bindung; es soll als     Heilmittel    oder als Zwi-         schenprodukt    für die Herstellung von     Heil-          mitteln        Verwendung    finden.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 0,600 g     Androsten-5-diol-3.        17-acetat-          17    wird in 45 cm'     Benzen    und 8 cm' Aceton  mit 2 g tertiärem     Aluminiumbutylat    5 Stun  den unter     Rückfluss    erwärmt. Darauf wird  mit verdünnter Schwefelsäure ausgeschüttelt.  Die     Benzenschicht    wird     mit        Natriumsulfat     getrocknet und eingedampft. Der Rückstand  wird     umkristallisiert,    z.

   B. aus     Petroläther,     zwecks     Reinigung    des     Testosteronacetats.     Letzteres wird darauf in bekannter Weise  verseift, z. B. mit Alkali, wobei     reines        Testo-          steron    vom     Smp.    153 bis 155   erhalten wird.  Gesamtausbeute etwa 470 mg =<B>78%</B> der  theoretischen     Ausbeute.     



  2. 0,5 g     Androsten-5-diol-3.17-mono-          benzoat-17    wird in 40 cm'     Toluen        und    7     em3          Cycloheganon    mit 1 g tertiärem     Äluminium-          butylat    3     Stunden    unter     Rückfluss    erhitzt.  Darauf wird mit     verdünnter    Schwefelsäure      ausgeschüttelt. Die     Toluenschicht    wird mit  Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat ge  trocknet und eingedampft. Der Rückstand  wird umkristallisiert, z.

   B. aus     Petroläther,     zwecks Reinigung des     Testosteronbenzoates.     Letzteres wird darauf in     bekannter    Weise  verseift, z. B. mit Alkali. Dabei wird reines       Testosteron        (Smp.    153 bis<B>155</B>  ) erhalten.  Die Ausbeute beträgt etwa 425 mg (= 85  der theoretischen Ausbeute). Statt     Alumi-          nium-Alkoholate    können auch andere     Alko-          holate,    z. B. des     Magnesiumchlorids,    verwen  det werden; auch andere Alkohole, sowohl  tertiäre (z.

   B.     Amylenhydrat),    wie     sekund"ire          (z.    B.     Isopropylalkohol)    kommen in Betracht.  Als     Carbonylverbindung    können auch andere       Ketone,    sowie     Aldehyde    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines ungesät tigten polycyelischen Ketons, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Acy loxy - 17 - a,ndrosten-5-ol-3 in Gegenwart eines Leicht- metallalkoholates oder eines Leichtmetall- sa.lzalkoholates mit einem grossen Überschuss einer Carbonylverbindung behandelt, das Re aktionsprodukt gegebenenfalls einer Reini gung unterwirft,
    und darauf verseift. Das erhaltene Testosteron ist bekannt; es soll als Heilmittel oder als Zwischenprodukt für die Herstellung von Heilmitteln verwendet wer den. UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man tertiäre Alko- holate verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkoholate des Aluminiums verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkoholate des 31agnesiumchlorids verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Carbonylver- bindung ein Keton verwendet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Carbonyl- verbindung einen Aldehyd verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man als Carbonylver- bindung Aceton verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Carbonylver- bindun- Cyclohexanon verwendet. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines indifferenten Lösungs mittels ausführt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verseifung mit Alkali vornimmt.
CH209274D 1936-05-26 1937-05-26 Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons. CH209274A (de)

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