CH304965A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH304965A
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Ag Variapat
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Ag Variapat
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C319/00Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
    • C07C319/14Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides
    • C07C319/20Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides by reactions not involving the formation of sulfide groups

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines Konden  sationsproduktes    der Formel
EMI1.1     
   dadureh    gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5  trifluormethyl-anilin    mit einem   Halogenkoh-      lensäurederivat reagieren lässt    und das erhaltene reaktive   Carbaminsäurederivat    mit   2-    amino-4,   4'-diehlor-1, 1'-diphenylthioäther-6'-      sulfonsaurem    Natrium umsetzt.



   Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass man   2-Chlor-5-trifluormethyl-anilin    mit Phosgen reagieren lässt und das erhaltene 2-Chlor-5-tri  fluormethylphenylearbaminsäurechlorid    mit   2-amino-4, 4'-diehlor-1, 1'-diphenylthioäther-6'-    sulfonsaurem Natrium umsetzt. Dabei arbeitet man vorzugsweise in Gegenwart einer   tertiä-    ren Base als Kondensationsmittel. Pyridin oder Chinolin sind für diesen Zweck vor allem geeignet.



   Des weiteren kann man 2-Chlor-5-trifluor  methyl-anilin    mit Phosgen bei erhöhter Temperatur umsetzen und das erhaltene 2-Chlor5-trifluormethylphenylisocyanat mit 2-amino4,   4'-dichlor-1, 1'-diphenylthioäther-6'-sulfon-    saurem Natrium zur Reaktion bringen, wobei man die Verbindung der obigen Formel in guter Ausbeute und vorzüglicher Reinheit erhält. Als Lösungsmittel eignet sieh für diese Art der Umsetzung vor allem Acetonitril.



   Schliesslich besteht eine Ausführungsform darin, dass man 2-Chlor-5-trifluormethyl-anilin mit einem   Halogenkohlensäureester    reagieren lässt und den erhaltenen   2-Chlor-5-tri-      fluormethylphenylcarbaminsäureester    mit 2amino-4,   4'-dichlor-1, 1'-diphenylthioäther-6'-      sulfonsaurem    Natrium umsetzt.



   Als   Halogenkohlensäureester    kommen hauptschlich niedere Alkyl-oder Arylester in Frage. Der Umsatz kann vorteilhaft in   Was-    ser vorgenommen werden.



   Das neue Kondensationsprodukt bildet ein helles, in heissem Wasser klar lösliches   Kri-    stallpulver, das als Mottenschutzmittel verwendet werden kann.



   Beispiel 1 : a) 300 Teile trockenes Benzol werden bei   70     mit Phosgen gesättigt ; dazu wird unter  Rühren und Einleiten von Phosgen eine   Lö-    sung von 100 Teilen 2-Chlor-5-trifluormethylanilin in 300 Teilen trockenem Benzol bei 65 bis   70     zugetropft. Nach einiger Zeit erhitzt man bis zum Rückfluss und leitet so lange Phosgen ein, bis nur noch kleine Mengen des verwendeten Amins   ungelöst    sind. Die benzolische Lösung wird hierauf filtriert, das Benzol abdestilliert und das 2-Chlor-5-trifluor  methylphenyl-isocyanat    fraktioniert.



  Kp75 : 122-124  ; Ausbeute : 90 Teile. b) 12, 4 Teile 2-amino-4,   4'-dichlor-1,    1'-di  phenylthioäther-6'-sulfonsaures    Natrium werden in 60 Teilen Acetonitril gelöst, mit 7,   38    Teilen   2-Chlor-5-trifluormethylphenyl-isocya-    nat versetzt und sechs Stunden auf dem Wasserbad erwärmt. Die Reaktionslösung wird filtriert und das Lösungsmittel verdampft. Ausbeute : 15 Teile.



   Das Kondensationsprodukt wird in 3500 Teilen Wasser von   80-85     gelöst, mit wenig Tierkohle versetzt und heiss filtriert. Nach Zugabe von 100 Teilen gesättigter   Kochsalz-    lösung scheidet sich das   Kondensationspro-      dukt    aus.



   Nach dem Erkalten wird es gesammelt und im Vakuum getrocknet. Um es von Kochsalz zu befreien, kann es aus absolutem Alkohol ausgezogen werden. Das neue Kondensationsprodukt bildet nach dem Trocknen und AIahlen ein helles, in heissem Wasser klar lösliches Pulver.



   Beispiel 2 :
Das aus Phosgen und   2-Chlor-5-trifluor-    methyl-anilin in einem trockenen inerten Lö  sungsmittel    hergestellte 2-Chlor-5-trifluor  methylphenylcarbaminsäurechlorid    ergibt unter Zusatz von Pyridin als   Kondensationsmit-    tel mit   2-amino-4,      4'-diehlor-1,    1'-diphenylthio  äther-6'-sulfonsaurem    Natrium den in Beispiel   1      b)    beschriebenen Harnstoff in befriedigender Ausbeute.



   Beispiel   3    :
Der aus   Chlorkohlensäurephenylester    und   2-Chlor-5-trifluormethylanilin    in   troekenem    Pyridin hergestellte   2-Chlor-5-trifluormethyl-      phenylearbaminsäurephenylester    liefert durch Umsetzung mit 2-amino-4, 4'-dichlor-1, 1'-diphe  nylthioäther-6'-sulfonsaurem    Natrium in hei ssem Wasser den in Beispiel   1      b)      beschrie-      benen    Harnstoff ; anstatt des 2-Chlor-5-tri   fluormethylphenyl-earbaminsäurephenylesters    kann auch der entsprechende Methylester verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes der Formel EMI2.1 dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5 trifluormethyl-anilin mit einem Halogenkoh lensäurederivat reagieren lässt und das erhaltene reaktive Carbaminsäurederivat mit 2amino-4, 4'-dichlor-1, 1'-diphenylthioäther-6'- sulfonsaurem Natrium umsetzt.
    Das neue Kondensationsprodukt bildet ein schönes, helles, in heissem Wasser klar lösliches Kristallpulver, das als Mottenschutz- mittel verwendet werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE : l. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5-tri fluormethyl-anilin mit Phosgen reagieren lässt und das erhaltene 2-Chlor-5-trifluormethyl- phenylcarbaminsäurechlorid mit 2-amino-4, 4'dichlor-l, 1'-diphenylthioäther-6'-sulfonsaurem Natrium umsetzt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5-tri fluormethyl-anilin mit Phosgen bei erhöhter Temperatur reagieren lässt und das erhaltene 2-chlor-5-trifluormethylphenyl-isocyanat mit 2-amino-4, 4'-dichlor-1, 1'- diphenylthioäther-6'- sulfonsaurem Natrium umsetzt.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5-tri- fluormethylanilin mit einem Halogenkohlen- säureester reagieren lässt und den erhaltenen 2-Chlor-5-trifluormethylphenylcarbaminsäure- ester mit 2-amino-4, 4'-dichlor-1, 1'-diphenyl- thioäther-6'-sulfonsaurem Natrium umsetzt.
CH304965D 1950-04-29 1950-04-29 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH304965A (de)

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