CH126970A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates von 2-Naphthiophenchlormethyl-3-indolindigo. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates von 2-Naphthiophenchlormethyl-3-indolindigo.

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CH126970A
CH126970A CH126970DA CH126970A CH 126970 A CH126970 A CH 126970A CH 126970D A CH126970D A CH 126970DA CH 126970 A CH126970 A CH 126970A
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CH
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naphthiophene
chloromethyl
indolindigo
derivative
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Marcel Bader
Charles Sunder
Anonyme Durand Hugueni Societe
Original Assignee
Marcel Bader
Charles Sunder
Durand & Huguenin Sa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • C09B9/04Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs of indigoid dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 102540.    Verfahren zur Darstellung eines Derivates von     2-Naphthiophenehlormethyl-3-indolin.digo.       Im Hauptpatent wurde ein Verfahren be  schrieben zur Herstellung eines beständigen  wasserlöslichen Derivates von Indigo in fester  Form, aus dem durch Oxydation der     FaTb-          stoff    zurückgebildet werden kann und das  wertvoll ist für die Verwendung in der  Färberei und Druckerei.

   Dieses Verfahren  ist     ,dadurch    gekennzeichnet, dass     Leukoindigo     mit Hilfe von     Schwefelsäureanhyd@rid    oder  solches als     Veresterungsmittel    abgebenden  Substanzen,     zweckmässig    bei Gegenwart einer  tertiären Base, wie zum Beispiel     Dimethyl-          anilin,    in :

  den sauren     Ester,der    Schwefelsäure       übergeführt        wird.    Die nach diesem Verfahren  entstehende Verbindung ist ein saurer schwe  felsaurer Ester, wahrscheinlich ein     Enolester     des     Leukoindi@go,    ein Körper, der noch saure  salzbildende Gruppen enthält, die die Wasser  löslichkeit des     Produktes    bedingen.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass die     Leuko-          verbindung    des     Küpenfarbstoffes:        2-Napht-          thiophen-c:hlor-methyl-3-indolin,di.go    von der  Konstitution:  
EMI0001.0025     
    in analoger Weise in den sauren Ester der  Schwefelsäure     übergeführt    werden kann.  



  Das     Verfahren    wird     erläutert    durch fol  gendes Beispiel:  In 180 Gewichtsteile trockenes     Pyridin     werden unter Rühren 40 Gewichtsteile     Chlor-          sulfonsäure    bei     -i-   <B>10'C</B>     eingetragen    und im       Kohlensäurestro@m    30 Gewichtsteile der     trok-          kenen        Leukoverbind#ung    des     2-Naphtthiopheii-          chlormethyl-3-indolindigo    von der oben an  gegebenen     Konstitution    zugesetzt.

   Man stei  gert die     Temperatur    unter Rühren allmählich  auf 35 bis 40   C und hält dabei 1 bis 2       ,Stauiden.    Die Masse wird hernach in Eis  wasser gegossen, wobei das     gebildete    Produkt  sich ausscheidet.

   Es wird in sehr     verdünnter     warmer Natronlauge gelöst und von etwas           lanverändertem        Parlastoef        aldiltriert.        Im        Pi1-          trat        wird        Üas        Estersalz        ausgesalzen    und durch       UmlÖSen    und     Wiederaussalzen        :

  gereinigt.    In  diesem     Beispiel        kann    mit     gleichem    Resultat  die     Chlors@ulfonsäure    durch die     entsprechende     Menge     Chlorsulfons@äuremethylester    ersetzt  werden.  



  Der     erhaltene        Körper    ist in Wasser leicht  löslich     und    sowohl     in        Substanz,        als    auch     in          Lösung        beständig.    Durch     Alkali        wird        die     wässerige Lösung     nicht        verändert,    durch  Mineralsäuren     erfolgt    kalt langsam,

   in der  Hitze schneller Zersetzung des     gelösten        Ester-          salzes.        Oxydationsmittel    in     Gegenwart    von  Säuren     bewirken        Rückbildung        .des    Farb  stoffes.  



       In    der Anwendung kann die zu färbende  Substanz, Faser usw. mit einer wässerigen  Lösung -des     Estersalzes    ganz oder lokal im  prägniert und durch geeignete Oxydations  wirkung     die    Färbung rasch und glatt zur  Entwicklung gebracht werden.  



  Dieses Derivat von     2-Naphtthiophen-chlor-          methyl-3-ind-olindigo    gestattet also, Färbun  gen mit diesem Farbstoff in einfachster  Weise zu erzeugen, unter     Umgehung,der    um  ständlichen     Küpe.     



  In dem erwähnten Beispiel kann an Stelle  der     Chlorsulfonsäure    allgemein eine     Halogen-          sulfonsäure,    ein Salz einer     Halogensulfon-          säure    (wie zum Beispiel     Natriumchlorsul-          fonat),    rauchende Schwefelsäure oder     Schwe-          felsäureanhydrid    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCII Verfahren zur Darstellung eines bestän digen, wasserlöslichen Derivates von 2-Napht- thiophen-chlormethyl-3-ind,olindigo in fester Form, das wertvoll ist für die Verwendung in der Färberei und Druckerei, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leukoverbindung von 2 - Naphtthiophen.chlormethyl- 3 -indolindigo von der Konstitution: EMI0002.0067 mit Hilfe von Schwefelsäureanhydrid oder solches als Veresterungsmittel abgebenden Substanzen in den sauren Ester der Schwefel säure übergeführt wird.
    Der erhaltene Körper ist als Salz in Wasser leicht löslich und sowohl in Substanz, als auch in Lösung beständig. Durch Alkali wird die wässerige Lösung nicht verändert, durch Mineralsäuren erfolgt kalt langsam, in der Hitze schneller Zer setzung des gelösten Körpers. Oxydations- mittel in Gegenwart von Säure bewirken Rückbildung des Farbstoffes.
CH126970D 1922-09-14 1926-09-30 Verfahren zur Darstellung eines Derivates von 2-Naphthiophenchlormethyl-3-indolindigo. CH126970A (de)

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