CH103138A - Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates.

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CH103138A
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Bader Marcel
Sunder Charles
Anonyme Durand Hugueni Societe
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Bader Marcel
Sunder Charles
Durand & Huguenin Sa
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  Verfahren zur Darstellung eines     Indigoderivates.       Im Hauptpatent wurde ein Verfahren  beschrieben zur Herstellung eines beständigen,  wasserlöslichen Derivates von Indigo in fester  Form, aus dem durch Oxydation der Farbstoff  zurückgebildet werden kann     und    das wertvoll  ist für die Verwendung in der Färberei     und     Druckerei.

   Dieses Verfahren besteht darin,       dassLeukoiridigo    durch Behandeln     initSchwefel-          säureanhydrid    oder solches abgebenden Sub  stanzen als     Veresterungsmittel,    zweckmässig  bei Gegenwart einer tertiären Base, wie zum  Beispiel     Dimethylanilin,    in den sauren Ester       der.Schwefelsäure    übergeführt wird.

   Die nach  diesem Verfahren entstehende Verbindung ist  ein saurer, schwefelsaurer Ester,     wahrschein-          ]ich    ein     Enolester    des     Leukoindigo,    ein Körper  der noch saure salzbildende Gruppen enthält,  die die -Wasserlöslichkeit des Produktes  bedingen.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    dieses Ver  fahren auch auf<B>5 :7 :5': 7'</B>     Tetrabromindigo     anwendbar ist, so     dass    die     Leukoverbindung     von<B>5 : 7 . 5' : 7'</B>     Tetrabromindigo    auf die  genannte Weise     in    den sauren Ester der  Schwefelsäure     übergeführt    wird.

      <I>Beispiel:</I>       100gutrockenerLeLikol,-öi-per,tLis5:7:6':7'-          Tetrabromindigo    werden in ein Reaktionsge  misch eingetragen, das durch Eintragen von  44     gr        Chlorsulfonsäurc    bei<B>0'</B> in ein Gemisch       voh   <B>92</B>     gr        Dimethylaiiiiin    und 200     gr    Chlor  benzol hergestellt wurde.

   Nach     zweistündigern     Rühren bei gewöhnlicher Temperatur wird  allmählich auf<B>60'</B> erwärmt,- nach einer  weiteren halben Stunde wird mit Natronlauge  alkalisch gemacht     und    mit     Wasserd        ampf    das       Dimethylauilin    und das Chlorbenzol abgetrie  ben. Aus der     filtrierten    und eingeengten  Lösung fällt auf     Kochsalzzusatz    der     Sulfoester     als rasch erstarrendes<B>01</B> aus.  



  Der neue wasserlösliche Körper ist sowohl       in    Substanz als auch in Lösung beständig.  Durch Alkali wird die wässerige Lösung nicht  verändert- durch Mineralsäure erfolgt kalt  langsam,     in    der Hitze schneller Zersetzung  des gelösten     Estersalzes;    gelinde Oxydations  mittel in Gegenwart von Säure bewirken sofort  quantitativ die Rückbildung des Farbstoffes.  



  In der Anwendung kann die zu färbende       Sub3tanz,    Faser     usw.    mit einer wässerigen      Lösung des     Tetrabromindigoestersalzes    ganz  oder lokal imprägniert und durch Einwirkung  eines geeigneten Oxydationsmittels die Fär  bung rasch und glatt     zurEntwicklung    gebracht  werden.     DiesesTetrabromindigoderivatgestat-          tet    also, Färbungen mit diesem Farbstoff in  einfachster Weise zu erzeugen unter Umgebung  der umständlichen     Küpe.     



  In dein erwähnten Beispiel kann an Stelle       der        Chlorsulfonsäure    allgemein eine     Halogen-          ein    Salz einer     Halogensulfonsäure     ('wie zum Beispiel     Natriumchlorsulfonat),     rauchende Schwefelsäure oder     Sehwefelsäure-          anhydrid    verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATE</B> NTANSPRUCII <B>-</B> Verfahren zur Darstellung eines beständi gen wasserlöslichen Derivates von<B>5: 7: 5'.</B> T- Tetrabromindigo in fester Form,<B>-</B> das wertvoll ist für die Verwendung in der Färberei und Druckerei, darin bestehend, dass die, Letiko- verbindung von<B>5 : 7 : 5' :</B> V-Tetrabromindigo durch Behandeln mit Schwefelsäureanhydrid oder solches abgebenden Substanzen als Veresterungsmittel in den sauren Ester der Schwefelsäure übergeführt wird.
    Der so er- halteiie Körper ist in Form eines Salzes wasserlöslich und sowohl in Substanz als auch in Lösung beständig. Durch Alkali wird die wässerige Lösung nicht verändert, durch Mineralsäuren erfolgt kalt langsam, in der Hitze schneller Zersetzung des gelösten Körpers. Gelinde Oxydationsmittel in (-xeger)- wart von Siure bewirken sofort quantitativ die Rückbildung des Farbstoffes.
CH103138D 1921-09-16 1922-09-14 Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates. CH103138A (de)

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