CH311534A - Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids).

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CH311534A
CH311534A CH311534DA CH311534A CH 311534 A CH311534 A CH 311534A CH 311534D A CH311534D A CH 311534DA CH 311534 A CH311534 A CH 311534A
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methyl
anilide
chloro
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fatty acid
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Aktiengesellschaft Cilag
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Cilag Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten   Fettsäure-       (2-halogen-6-methyl-anilids).   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch   sllbst. ituierten Fettsäure-(2-halogen-      6-methyl-anilids), welches dadurch    gekenn  zeiehnet    ist, dass man auf eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 eine Verbindung der Formel
EMI1.2     
 in welehen Formeln X und Y reaktionsfähige, bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt.



   Als Verbindungen der Formel I kommen für einen Umsatz beispielsweise in Frage :   2-Chlor-6-methyl-anilin,    eventuell in Form seiner Salze, wie des Hydrochlorids oder des Sulfates, weiter die   N-Halogen-magnesyl-Ver-    bindungen (X=Mg. Hal) usf.



   Als Verbindungen der Formel II kommen beispielsweise in Frage : Di-isopropyl-aminoessigsäure selbst und ihre   rea. ktionsfähigen    funktionellen Derivate wie ihre Halogenide, ihre Ester, ihre Anhydride, beispielsweise die reinen   und    auch die gemischten Anhydride mit Phosphorsäure, Schwefelsäure und Kohlensäure usf.



   Man kann beispielsweise 2-Chlor-6-methylanilin oder auch ein Salz desselben in   Gegen-    wart eines für diese Zwecke geeigneten was  serabspaltenden    Mittels wie Phosphorpentoxyd,   Phosphoroxyehlorid    usf. mit Di-isopropyl-aminoessigsäure behandeln.



   Weiter kann man auch 2-Chlor-6-methylanilin bzw. ein Salz desselben mit einem    Di-isopropyl-aminoessigsäurehalogenid- (bzw.    einem Salz eines   solehen)    oder einem. Anhydrid zur Reaktion bringen.



   Es ist weiterhin auch möglich,   2-Chlor-6-    methyl-anilin mit einem   Diisopropyl-amino-    essigsäureester, vorzugsweise einem Arylester, bei erhöhter Temperatur zu   aeylieren    oder beispielsweise ein   Halogen-magnesyl-2-chlor-6-      methyl-anilin    (erhalten durch Umsetzen der Base mit einem Alkylmagnesiumhalid) mit einem Di-isopropyl-aminoessigsäurealkylester umzusetzen.



   Das auf diese Weise erhaltene Di-isopro   pyl-aminoessigsäure- (2-chlor-6-methyl-anilid)    bildet ein farbloses, bei   109-110       schmelzen-    des Kristallpulver ; dessen Hydrochlorid schmilzt bei   223-226 .    Das neue Anilid soll als Lokalanästhetikum und als   Zwischenpro-    dukt zur Herstellung weiterer Derivate Verwendung finden. 



   Beispiel 1 :
23 Gewichtsteile Di-isopropyl-aminoessigsäureehlorid-hydroehlorid in Benzol werden mit einer Mischung von 14 Gewichtsteilen   2-Chlor-6-methyl-anilin    und 20   Gewiehtsteilen    Triäthylamin erwärmt. Anschliessend wird das gebildete   Triäthylaminhydrochlorid durch    Ausschütteln mit Wasser entfernt und die   Benzollösung    nach dem Trocknen verdampft.



  Der Rückstand stellt das   Di-isopropyl-amino-      essigsäure-2-ehlor-6-methyl-anilid)    dar, das durch   Cberführen    in das Hydrochlorid gereinigt werden kann.



   Die Reaktion kann auch ohne Verdün  nungs-und    Kondensationsmittel durchgeführt ; werden, indem man beispielsweise das Di-iso   propyl-aminoessigsäurechlorid-hydrochlorid    mit   2-Chlor-6-methyl-anilin    trocken erhitzt, anschliessend die Reaktionsmasse mit Wasser verdünnt und in   üblieher    Weise aufarbeitet.



     BeispteZ    2 :
Ein Mol   Brom-magnesyl-2-chlor-6-methyl-    anilin (gebildet aus 2-Chlor-6-methyl-anilin und   Äthylmagnesiumbromid)    in Äther, wird mit 1,1 bis 1,2 Molen Di-isopropyl-aminoessigsäure-äthylester umgesetzt. Man gelangt so ebenfalls zu dem   gewiinsehten    Anilid.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure- (2-halogen-6- methyl-anilids), dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung der Formel EMI2.1 eine Verbindung der Formel EMI2.2 in welchen Formeln X und Y reaktionsfähige, bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt.
    Das auf diese Weise erhaltene Di-isopro pyl-aminoessigsäure- (2-ehlor-6-methyl-anilid) ist ein Öl, das nach einiger Zeit zu farblosen, bei 109-110 schmelzenden Kristallen erstarrt ; dessen Hydrochlorid schmilzt bei 223 bis 226 . Das neue Anilid soll als Lokalanästhetikum und als Zwisehenprodukt Verwendung finden.
    UNTERANSPRUCH : Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-6-methylani- lin mit einem Di-isopropyl-aminoessigsäurehalogenid umsetzt.
CH311534D 1952-02-25 1952-02-25 Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids). CH311534A (de)

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