CH311540A - Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids).

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CH311540A
CH311540A CH311540DA CH311540A CH 311540 A CH311540 A CH 311540A CH 311540D A CH311540D A CH 311540DA CH 311540 A CH311540 A CH 311540A
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CH
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anilide
methyl
chloro
fatty acid
dimethylamino
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Inventor
Aktiengesellschaft Cilag
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Cilag Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure   (2-halogeu-6-methyl-anilids).   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten   Fettsäure- (2-halogen-6-      rncthyl-anilids),    welches dadurch   geliennzeich-    net ist, dass man auf eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 eine Verbindung der Formel
EMI1.2     
 in welchen Formeln X und Y reaktionsfähige, bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten,   einwirken    lässt.



   Als Verbindungen der Formel I kommen für einen Umsatz beispielsweise in Frage:   2-Chlor-6-methylanilin,    eventuell in Form seiner Salze, wie des   Hydroc.hlorids    oder des Sulfates, weiter die N-Halogen-magnesyl-Verbindungen (X =   Mg. Hal)    usf.



   Als Verbindungen der Formel II kommen beispielsweise in Frage: ss-Dimethylamino-pro  pionsäure    selbst und ihre reaktionsfähigen funktionellen Derivate wie ihre Halogenide, ihre Ester, ihre Anhydride, beispielsweise die reinen und auch die gemischten Anhydride mit Phosphorsäure, Schwefelsäure und   Soh-      lensäure    usf.



   Man kann beispielsweise 2-Chlor-6-methylanilin oder auch ein Salz desselben in Gegenwart eines für diese Zwecke geeigneten wasserabspaltenden Mittels wie Phosphorpentoxyd, Phosphoroxychlorid   usf.    mit   yS-Dimethyl-      amino-propionsäure    behandeln.



     Weiter    kann man auch 2-Chlor-6-methylanilin bzw. ein Salz desselben mit einem   ss-Dimethylamino-propionsäurehalogenid    (bzw. einem Salz eines solchen) oder einem Anhydrid zur Reaktion bringen.



   Es ist weiterhin auch möglich,   2-Chlor-6-      methvl-anilin    mit einem B-Dimethylamino-propionsäureester, vorzugsweise einem Arylester, bei erhöhter Temperatur   zn    acylieren oder beispielsweise ein   Halogen-magnesyl-2-ehlor-6-    methyl-anilin (erhalten durch Umsetzen der Base mit einem Alkylmagnesiumhalid) mit einem   8-Dimethylamino- propionsäurealkyl-    ester umzusetzen.



   Das auf diese Weise erhaltene   ss-Dimethyl-       amino-propionsäure- (2-ehlor-6-methyl-anilid)    bildet ein farbloses, auch im Hochvakuum nicht unzersetzt siedendes   Ö1;    dessen Hydrochlorid schmilzt bei   77,5-79,5".    Das neue Anilid soll als   Lokalanästhetikum    und als Zwischenprodukt zur   Herstellung    weiterer Derivate Verwendung finden.



   Beispiel 1:
18 Gewichtsteile ss-Dimethylamino-propionsäurechlorid-hydrochlorid in Benzol werden mit einer Mischung von 14 Gewichtsteilen 2-Chlor-6-methyl-anilin und 20 Gewichtsteilen   Triäthylamin erwärmt. Anschliessend wird das gebildete Triäthylaminhydrochlorid durch Ausschütteln mit Wasser entfernt und die Benzol lösung nach dem Trocknen verdampft.



  Der Rückstand stellt das ss-Dimethylaminopropionsäure- (2-chlor-6-methyl-anilid) dar, das durch Überführen in das Hydrochlorid gereinigt werden kann.



   Die Reaktion kann auch ohne Verdün  nungs    und   Kondensationsmittel    durchgeführt werden, indem man beispielsweise das   ssDi-       methylamino- propignsänre- chlorid-hydrochlo-    rid mit 2-Chlor-6-methyl-anilin trocken erhitzt, anschliessend die   Rcalftionsmasse    mit Wasser verdünnt und in üblicher Weise aufarbeitet.



   Beispiel   2:   
Ein Mol Brom-magnesyl-2-chlor-6-methylanilin (gebildet aus 2-Chlor-6-methyl-anilin und Äthylmagnesiumbromid) in Äther, wird mit 1,1 bis 1,2 Molen   ss-Dimethylamino-pro-    pionsäureäthylester umgesetzt. Man gelangt so ebenfalls zu dem gewünschten Anilid.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure- (2-halogen-6methyl-anilids), dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung der Formel EMI2.1 eine Verbindung der Formel EMI2.2 in welchen Formeln X und Y reaktionsfähige, bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt.
    Das auf diese Weise erhaltene ss-Dimethylamino-propionsäure- (2-chlor-6 - methyl-anilid ist ein farbloses, auch im Hochvakuum nicht unzersetzt siedendes Ö1; dessen Hydrochlorid schmilzt bei 77, 579, 5O. Das neue Anilid soll als Lokalanästhetiknm und als Zwischenprodukt Verwendung finden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-6-methyl- anilin mit einem ss-Dimethylamino-propion- säure-halogenid umsetzt.
CH311540D 1952-02-25 1952-02-25 Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids). CH311540A (de)

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