CH305319A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH305319A
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dichloro
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Ag Variapat
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Ag Variapat
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/41Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing singly-bound oxygen atoms bound to the carbon skeleton
    • C07C309/42Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing singly-bound oxygen atoms bound to the carbon skeleton having the sulfo groups bound to carbon atoms of non-condensed six-membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines Konden  sationsprodnktes    der Formel
EMI1.1     
 dadurch gekennzeichnet, dass man p-Chloranilin mit einem Halogenkohlensäurederivat reagieren lässt und das erhaltene reaktive Carbaminsäurederivat mit 2-amino-4-trifluor   methyl-3', 4'-dichlor-1, 1'-diphenyläther-6'-sul-      fonsaurem    Natrium umsetzt.



   Eine Ausführunsgform des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass man p-Chlor-anilin mit Phosgen reagieren lässt und das erhaltene p-Chlor-phenyl-carbaminsäurechlorid mit 2-amino-4-trifluormethyl-3', 4'-di  chlor-1, 1'-diphenyläther-6'-sulfonsaurem    Natrium umsetzt. Dabei arbeitet man vorzugsweise in Gegenwart einer tertiären Base als Kondensationsmittel. Pyridin oder Chinolin sind für diesen Zweck vor allem geeignet.



   Des weiteren kann man p-Chloranilin mit Phosgen bei erhöhter Temperatur umsetzen und das erhaltene p-Chlor-phenylisocyanat mit   2-amino-4-trifluormethyl-3', 4-dichlor-1, 1'-    diphenyläther-6'-sulfonsaurem Natrium zur Reaktion bringen, wobei man die Verbindung der obigen Formel in guter Ausbeute und vor  züglicher    Reinheit erhält. Als Losungsmittel eignet sich für diese Art der Umsetzung vor allem Acetonitril.



   Schliesslich besteht eine Ausführungsform darin, dass man p-Chlor-anilin mit einem   Halogenkohlensäureester    reagieren lässt und den erhaltenen p-Chlor-phenylearbaminsäureester mit   2-amino-4-trifluormethyl-3', 4'-di-      chlor-1,      1'-diphenyläther-6'-sulfonsaurem    Natrium umsetzt.   



   Als Halogenkolllensäureester kommen haupt-    schlich niedere Alkyl-und Arylester in Frage. Der Umsatz kann vorteilhaft in Wasser vorgenommen werden.



   Das neue Kondensationsprodukt bildet ein helles, in heissem Wasser klar lösliches Kristallpulver, das als   Mottenschutzmittel    verwendet werden kann.



      Beispiel 1 :    a) 100 Teile trockenes Benzol werden bei   70     mit Phosgen gesättigt ; dazu wird unter Rühren und Einleiten von Phosgen eine Losung von 33 Teilen p-Chloranilin in 100 Teilen trockenem Benzol bei 65-70  zugetropft.



  Nach einiger Zeit erhitzt man bis   zum Rüek-    fluss und leitet so lange Phosgen ein, bis nur noch kleine Mengen des verwendeten Amins   ungelöst    sind. Die   benzolische Losung    wird hierauf filtriert, das Benzol abdestilliert und das   p-Chlor-phenylisocyanat    fraktioniert.    kip 12    : 86  ; Ausbeute : 55 /o der Theorie. b) 14,   13    Teile   2-amino-4-trifluormethyl-   
3',   4'-dichlor-1,      1'-diphenyläther-6'-sulfonsaures    Natrium werden in 60 Teilen Acetonitril gelöst mit 5, 12 Teilen p-Chlorphenylisocyanat versetzt und vier Stunden auf dem Wasserbad erwärmt. Die Reaktionslösung wird filtriert und das Lösungsmittel verdampft.



   Das Kondensationsprodukt wird in 2000 Teilen Wasser von 80-85  gelost, mit wenig Tierkohle versetzt und heiss filtriert. Nach Zugabe von 200 Teilen gesättigter Kochsalzl¯sung scheidet sich das   Kondensationspro-    dukt aus. Naeh dem Erkalten wird es gesam  melt und    im Vakuum   getroelnet.    Um es von Kochsalz zu befreien, kann es aus absolutem Alkohol ausgezogen werden. Das neue   Kon-    densationsprodukt bildet nach dem   Troeknen    und Mahlen ein helles, in heissem Wasser klar   lösliehes    Pulver.

   Ausbeute : 16, 5 Teile. gestellte p-Chlor-phenyl-carbaminsÏure-chlorid ergibt unter Zusatz von Pyridin als Kondensationsmittel mit 2-amino-4-trifluormethyl3',   4'-dichlor-1, 1'-diphenyläther-6'-sulfonsau-    rem Natrium den in Beispiel   1    b)   beschrie-    benen Harnstoff in befriedigender Ausbeute.



   Beispiel 3 :
Der aus Chlorkohlensäurephenylester und p-Chloranilin in trockenem Pyridin hergestellte   p-Chlor-phenyl-carbaminsäure-phenyl-    ester liefert durch Umsetzung mit 2-amino  4-trifluormethyl-3',    4'-dichlor-1, 1'-diphenyl  äther-6'-sulfonsaurem Natrium    in heissem Wasser den in Beispiel   1    b) beschriebenen Harnstoff. Anstatt des p-Chlorphenyl-carbaminsäure-phenylesters kann auch der entsprechende Methylester verwendet werden.



   Beispiel 2 :
Das aus Phosgen und p-Chlor-anilin in einem trockenen inerten Losungsmittel her

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Konden sationsproduktes der Formel EMI2.1 dadurch gekennzeichnet, dass man p-Chloranilin mit einem Halogenkohlensäurederivat reagieren lässt und das erhaltene reaktive Carbaminsäurederivat mit 2-amino-4-trifluor methyl-3', 4'-dichlor-1, 1'-diphenyläther-6'-sul- fonsaurem Natrium umsetzt.
    Das neue Kondensationsprodukt bildet ein schönes, helles, in heissem Wasser klar los- liches Kristallpulver, das als Mottenschutz- mittel verwendet werden kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Ollloranilin mit Phosgen reagieren lässt und das erhaltene p-Chlor-phenylcarbaminsäurechlorid mit 2 amino-4-trifluormethyl-3t, 4'-dichlor-121'-diphe- nyläther-6'-sulfonsaurem Natrium umsetzt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Chlor-anilin mit Phosgen bei erhöhter Temperatur reagieren lässt und das erhaltene p-Chlor-phenylisocyanat mit 2-amino-4-trifluormethyl-3', 4'dichlor-1, 1'-diphenyläther-6'-sulfonsaurem Natrium umsetzt.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Chloranilin mit einem Halogenkohlensäureester umsetzt und den erhaltenen p-Chlorphenylcarbamin- säureester mit 2-amino-4-trifluormethyl-3', 4'dichlor-1, 1'-diphenylÏther-6'-sulfonsaurem Natrium umsetzt.
CH305319D 1950-04-29 1950-04-29 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH305319A (de)

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